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Spieleraufstand im Schachbund : Schachmatt für den Bundestrainer

  • Aktualisiert am

Strategiespiel auch jenseits der Felder: Schach Bild: dpa

Zwölf Nationalspieler fordern in einem offenen Brief die Entlassung des Bundestrainers. Daraufhin trennt sich der Schachbund von Rogozenco. Die Vorwürfe betreffen die Beziehungsebene.

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          Der Deutsche Schachbund (DSB) hat sich von Bundestrainer Dorian Rogozenco getrennt. Nachdem zwölf Nationalspieler und -spielerinnen am Wochenende über die Medien die Entlassung des rumänischen Großmeisters forderten, ist der Arbeitsvertrag nun einvernehmlich aufgelöst worden. „Wir danken Dorian Rogozenco für die gute Zusammenarbeit in den letzten sieben Jahren“, teilte DSB-Präsident Ullrich Krause mit, ohne zu den gegen Rogozenco erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen.

          Die Forderung der Spitzenspieler nach einer offenen Aussprache über die künftige Ausrichtung soll zeitnah erfüllt werden. Für das kommende Wochenende hat der Schachbund die Kaderspieler und -spielerinnen zu einer Videokonferenz geladen.

          Die Auswahlspieler hatten in einem Offenen Brief Vorwürfe gegen den Rumänen erhoben. „Solange Dorian Rogozenco Bundestrainer ist, stehen wir für Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung“, hieß es darin. Die Spielerinnen und Spieler kritisieren Entscheidungen des Bundestrainers und werfen ihm einen respektlosen Umgang insbesondere mit Kaderspielerinnen vor.

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