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Trauer um Duke of Edinburgh : Prinz Philip, der Freund der Pferde

  • -Aktualisiert am

Prinz Philip gehörte in jungen Jahren zu den Top Ten der britischen Polospieler (Bild von 1970). Bild: Picture-Alliance

Der verstorbene Duke of Edinburgh war kein Draufgänger, auch wenn er manche kostbare Kutsche bei spektakulären Geländefahrten zu Schrott fuhr. Vielmehr modernisierte er den Weltverband des Reitsports.

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          Nicht nur seine Familie, Großbritannien und das Commonwealth trauern um den Duke of Edinburgh, den sie an diesem Samstag in Windsor Castle zu Grabe tragen. Auch der Pferdesport fühlt sich ihm verbunden. Und das nicht nur wegen der Bedeutung seines Namens: Pferdefreund.

          Prinz Philip gehörte in jungen Jahren zu den Top Ten der britischen Polospieler. Als Vierspänner-Fahrer – ein Sport, mit dem er vor knapp 50 Jahren im Alter von 50 anfing – war er Mannschafts-Weltmeister und im Einzel WM-Sechster. Er opferte diesem Sport so manche kostbare Kutsche aus dem königlichen Museum, die er bei spektakulären Geländefahrten zu Schrott fuhr.

          Trotzdem war er nicht etwa ein sportlicher Draufgänger: In seinen 22 Jahren als Präsident modernisierte er den Weltverband des Reitsports. Und natürlich gab er die Pferdeleidenschaft an seine Kinder weiter.

          Darum von hier aus, gewissermaßen ergänzend zu all den Salutschüssen ihm zu Ehren, noch eine kleine hippologische Lachsalve. Ein letztes Mal den zärtlichen Spruch, den er einst über seine Tochter Prinzessin Anne losließ: „Alles, was kein Heu frisst und nicht furzt, interessiert sie nicht.“

          Evi Simeoni
          (oni.), Sport

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