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Surf-Weltmeister Philip Köster : Endlich wieder Wolken

„Endlich mal bewölkt!“, sagt Köster, der nach langer Zeit wieder in Deutschland surft. Bild: dpa

Seine Zuversicht in allen Lebenslagen lässt Philip Köster die Pandemie besser ertragen. Vor Sylt will er nach zwei Jahren Wettkampfpause zeigen, „dass es Windsurfen noch gibt“.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Australien, Mauritius, Hawaii – Philip Kösters Augen strahlen. „Ich war 2019 auf 75 Reisen“, sagt er. Ausgemacht hat ihm das Unterwegssein nie etwas. Überall hat der fünfmalige Windsurf-Weltmeister auf dem Wasser gelernt. Als er im Februar 2020 aus Australien zurückkam, begann die Pandemie. „Ich war sehr, sehr gut vorbereitet und hatte alle neuen Manöver für den Weltcup drauf“, sagt er, „aber dann durften wir zwei Monate nicht raus, keinen Sport machen. Es war streng reguliert in Spanien. Das war schrecklich für mich als Sportler.“

          Auch auf Gran Canaria war das Leben vom Virus bestimmt. Dort wohnt Köster mit seiner slowenischen Frau Mancar und der kleinen Tochter Malia. „Mir war nicht klar, wie lange die Pause sein würde. Wenn dieses Jahr vorbei ist, werde ich zwei Jahre keine Wettkämpfe gemacht haben“, sagt er. Der Verband der professionellen Windsurfer (PWA) will 2022 mit dem Weltcup fortfahren. Darauf setzt Köster. Er sagt: „Nach einem Jahr ohne Wettkampf dachte ich: Okay, das wird schon. Aber dann kam wieder ein Jahr nichts. Ich hatte kein Ziel vor Augen. Das war schwierig. Aber ich habe mich durchgeboxt.“

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