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„Golf-Guru“ Phil Kenyon : Die hohe Schule des Puttens

  • -Aktualisiert am

Golfprofi Rory McIlroy (links) mit Trainer Phil Kenyon. Bild: Getty

Fast die gesamte Golf-Elite lässt sich von ein und demselben Trainer das nötige Feingefühl auf dem Grün beibringen. Wer ist dieser Mann und weshalb macht er so viele Spieler so viel besser?

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          Francesco Molinari gilt schon seit Jahren als einer der besten „Ball Striker“ im Golf, also als ein Profi, der den Ball besonders gut trifft. „Seine Abschläge waren schon immer gerade, er schlägt seine Eisen mit laserartiger Präzision, aber jetzt hat er auch großes Selbstvertrauen beim Putten“, sagte Denis Pugh, seit vielen Jahren Coach des in London lebenden Italieners. Seit der 35 Jahre alte Turiner auch auf den Grüns den Ball immer öfter ins Loch bringt, eilt er von Erfolg zu Erfolg.

          Der 1,72 Meter große Golfprofi gewann im Mai die BMW Championship im Wentworth Club, das Flaggschiff-Turnier der European Tour, und verwies den Nordiren Rory McIlroy auf den zweiten Platz. Anfang Juli distanzierte er den nächsten Konkurrenten bei der Quicken Loans National in Potomac (Maryland) um acht Schläge und erhielt von Tiger Woods die Siegestrophäe, der im Nebenjob als Gastgeber fungierte. Und am Sonntag kam Molinari in Carnoustie in Schottland zu seinem dritten Sieg bei seinen letzten sechs Turnierteilnahmen. Es war der größte seiner Karriere. Als erster Italiener gewann er an einem Tag, an dem der Wind mit bis zu vierzig Kilometer in der Stunde über den Platz fegte, die 147. British Open, der erste Major-Sieg für einen Profi aus dem südeuropäischen Land.

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