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Interview zum Synchronspringen : „Bis zum Grund zu tauchen, kann Panik erzeugen“

Patrick Hausding und Lars Rüdiger bei der Schwimm-WM in Gwangju Bild: dpa

Die Wasserspringer Patrick Hausding und Lars Rüdiger sind oft aufeinander angewiesen. Wie fühlt es sich an, so abhängig vom Partner zu sein? Und was passiert, wenn der Andere einen Fehler macht?

          5 Min.

          Patrick Hausding, 30, ist Deutschlands erfolgreichster Wasserspringer. Er hat am Mittwoch bei den Europameisterschaften in Kiew vom Ein-Meter-Brett seinen 15. EM-Titel gewonnen. Seit Anfang letzten Jahres ist Lars Rüdiger, 23, sein Partner im Synchronspringen. Bei der Schwimm-WM sind sie Vierte vom Drei-Meter-Brett geworden. In Kiew springen Rüdiger und Hausding am Samstag wieder zusammen vom Brett.

          Herr Hausding und Herr Rüdiger, wie wird man so synchron wie Sie beide?

          Hausding: Es gibt ein paar Grundvoraussetzungen. Lars und ich sind etwa gleich groß und gleich schwer. Okay, Lars ist etwas größer, aber das kann man kompensieren. Wenn ich mit jemandem, der 60 oder 65 Kilo wiegt, zusammen springen würde, das würde nicht funktionieren. Das ist eine andere Physis, dann hätte der Partner viel weniger Kraft und könnte viel weniger Höhe aus dem Brett gewinnen.

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