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FAZ Plus Artikel Radprofi Pascal Ackermann : „Lieber vorne sterben als hinten nichts erben“

  • -Aktualisiert am

Läuft bei Pascal Ackermann: der junge deutsche Radprofi beeindruckt die Konkurrenz. Bild: EPA

Ein deutscher Sprinter trumpft beim Giro d’Italia, seiner ersten großen Rundfahrt, gleich mit Etappensiegen auf. Die Radsport-Szene ist verdutzt. Wer ist dieser Typ, der alle auf einmal so beeindruckt?

          Die internationale Sprintelite mag aufgeatmet haben, als diese Deutschen zuletzt keine Rolle mehr spielten. Marcel Kittel (Pause für unbestimmte Zeit) und André Greipel (nur noch zweitklassig unterwegs) hatten jahrelang abgeräumt, wenn im Peloton die Stunde der schnellen Männer schlug. Und nun kommt da ein neuer teutonischer Blondschopf daher, der mit seinen 25 Jahren zeigt, dass er schon ein Siegertyp bei großen Rennen ist: Pascal Ackermann. Der Pfälzer brauchte in dieser Woche nicht lange, um sich über das Fachpublikum hinaus der Sportwelt vorzustellen. Bei seinem ersten Start bei einer Grand Tour gewann Ackermann gleich mal zwei Etappen des Giro d’Italia. Am Samstag wurde er beim Sieg des Australiers Caleb Ewan Dritter. Die Szene ist verdutzt. Wer ist dieser Typ, der so zackig ins Maglia Ciclamino, das Trikot des besten Sprinters, gestürmt ist? Mit einer Mischung aus Power und Unbeschwertheit, Speed und Instinkt.

          Nun hatte Ackermann im vergangenen und diesem Jahr schon einige hübsche Tageserfolge vorzuweisen. Er ist deutscher Meister und hat unlängst das Rennen Eschborn–Frankfurt gewonnen. Ob es für ihn aber schon reicht in Duellen allererster Klasse, erschien zweifelhaft. „Er ist mental sehr stark und verkörpert gleichzeitig Jugendlichkeit und Leichtigkeit“, sagt Ralph Denk, Teammanager und Vordenker bei Bora-hansgrohe. Im Jahr 2017 verpflichtete er Ackermann für seine Radsportunternehmung und schwor das Talent auf ein langsames, aber stetiges Aufbauprogramm ein. Mit Erfolg. Ackermann trat beim Giro von Beginn an nicht als Lehrling, sondern als Sieganwärter in die Pedale. Musste er auch. Denn Bora-hansgrohe hat sich zu einer der stärksten Mannschaften der Branche entwickelt – da vergibt man den Platz des Sprinters im Giro-Aufgebot nicht als Fördermaßnahme an irgendjemanden. Zumal, wie Denk berichtet, „Pascal den Druck auch teamintern gespürt hat. Das muss man als junger Sportler erst mal verkraften.“

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