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Rekord bei Finals in Berlin : Konstanze Klosterhalfen und die Leistungsexplosion

Schnell in Berlin: Konstanze Klosterhalfen läuft einen Rekord über 5000 Meter. Bild: Picture-Alliance

Seit sie beim umstrittenen Oregon Project trainiert, läuft Jahrhunderttalent Konstanze Klosterhalfen Rekord um Rekord. Nun erstaunt sie in Berlin mit einer weiteren Bestmarke – und ist doch „traurig und sauer“.

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          Riesenabstände und ganz enge Rennen belegen die Stärke der Läuferinnen bei den deutschen Meisterschaften. Konstanze Klosterhalfen verbessert in Berlin mit einem Solo über zwölfeinhalb Runden den deutschen Rekord über 5000 Meter auf 14:26,76 Minuten. Im Sprint kommen Gina Lückenkemper, Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo und Lisa Marie Kwayie innerhalb von zwei Hundertstelsekunden ins Ziel und werden überflügelt von Tatjana Pinto in 11,09 Sekunden. Am Horizont scheint eine Medaille im Staffel-Finale der Olympischen Spiele 2020 auf.

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Jahrhunderttalent ist die Bezeichnung, mit der Konstanze Klosterhalfen beschrieben wird, seit sie rennt. Wie die Zweiundzwanzigjährige am Samstag bei den Titelkämpfen bis auf Alina Reh jede einzelne Konkurrentin überrundete auf ihrem Weg zu einem umjubelten und Staunen machenden Rekord, schien sie dieses Attribut zu bestätigen. Um gut 15 Sekunden verbesserte sie, ohne auch nur einen Meter im Windschatten von Tempomachern oder Konkurrentinnen zu rennen, die zwanzig Jahre alte Bestzeit von Irina Mikitenko, seinerzeit eine 27 Jahre alte Spätaussiedlerin aus Kasachstan, die zur schnellsten Marathonläuferin der Welt (Bestzeit 2:19,19 Stunden) wurde. Um 25 Sekunden verbesserte Konstanze Klosterhalfen am Samstag ihre eigene Bestzeit, die sie im Finale der Europameisterschaften von Berlin im vergangenen Jahr gelaufen war.

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