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Giro d’Italia : Frailes Ausreißversuch wird belohnt

  • Aktualisiert am

Jubelschrei: Fraile sicherte sich die elfte Etappe des Giro. Bild: EPA

Omar Fraile feiert beim Giro den größten Etappenerfolg seiner Karriere. Der Spanier ist lange auf der Flucht und hat beim Sprint trotzdem noch die meiste Kraft. Der Gesamtführende wehrt alle Angriffe ab.

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          In beeindruckender Manier hat der spanische Radprofi Omar Fraile die elfte Etappe beim 100. Giro d'Italia gewonnen. Der 26-Jährige setzte sich im Sprint der Ausreißer durch und feierte den größten Etappenerfolg seiner Karriere. Nach 161 Kilometern von Florenz nach Bagno di Romano und vier Bergprüfungen kam Fraile vor dem Portugiesen Rui Costa und Pierre Rolland aus Frankreich ins Ziel.

          Nach seinem Sieg im Zeitfahren am Vortag verteidigte Tom Dumoulin erfolgreich das Rosa Trikot des Gesamtführenden und liegt weiter 2:23 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana. Am letzten Anstieg war der Niederländer zwar von seinem Team isoliert, wehrte aber beispielsweise den Angriff des Franzosen Thibaut Pinot ab. Am Donnerstag steht die mit 229 Kilometern längste Etappe dieser Italien-Rundfahrt an.

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          Rennentscheidend verspricht die letzte Giro-Woche in den Alpen zu werden. Früh im Rennen hatten sich der Spanier Mikel Landa (Sky) und sein Landsmann Fraile vom Team Dimension Data einen deutlichen Vorsprung von mehr als vier Minuten vor dem Feld herausgearbeitet. Obwohl Fraile von Rolland eingeholt und zeitweise abgehängt wurde, kämpfte er sich immer wieder in beeindruckender Manier zurück.

          Knapp zehn Kilometer vor Etappenziel schloss Costa zum Duo auf – und ging aufgrund seiner Sprintfähigkeiten als Favorit ins Finale. Auch der Este Tanel Kangert fuhr noch um den Sieg mit, war aber ebenfalls chancenlos gegen Fraile und wurde Vierter. „Ich wusste, dass ich diese Etappe sehr mag“, sagte der Sieger nach der Zieldurchfahrt. Fraile hatte in den vergangenen beiden Jahren das Bergtrikot bei der Vuelta gewonnen.

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