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Wasserflaschen-Eklat in Tokio : „Das war grob unsportlich und Vorsatz“

  • Aktualisiert am

Hendrik Pfeiffer empört das Verhalten eine Konkurrenten immer noch. Bild: Picture-Alliance

Auch Tage nach Olympia ist der Ärger nicht verraucht. Marathonläufer Hendrik Pfeiffer übt scharfe Kritik an Konkurrent Morhad Amdouni, der viele Trinkflaschen umwarf – und sich dann die letzte griff.

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          „Vorsatz“, „grob unsportlich“, „verheerend“: Marathon-Läufer Hendrik Pfeiffer (Wattenscheid) hat Morhad Amdouni (Frankreich) für den Wasserflaschen-Eklat bei den Olympischen Spielen kritisiert und Konsequenzen gefordert. „Das war grob unsportlich und Vorsatz“, sagte Pfeiffer bei RTL/ntv: „So etwas steht gerade bei Olympia im krassen Widerspruch zu den Werten, sodass ich nicht verstehen kann, wenn man ohne Sanktionen davonkommt. Es war schon ein verheerendes Bild, das er abgegeben hat.“

          Bei einer Verpflegungsstation während der 42,195 Kilometer in der Hitze von Sapporo hatte Amdouni mehrere Trinkflaschen umgeworfen, nur die letzte griff er sich selbst. Dies sei aber keine Absicht gewesen, sagte er später.

          „Ich habe die Aktion hinterher im Video gesehen. Wir haben es uns nochmal genauer angeschaut. Es kann schon mal passieren, dass eine Flasche umfällt, die sind nicht so einfach zu greifen“, sagte Pfeiffer: „Aber das waren dann doch einfach zu viele. Es war ziemlich eindeutig, dass es darum ging, die Konkurrenz zu schwächen, damit sie keine Flaschen kriegt. Er hat ausgerechnet die allerletzte gerade noch bekommen. Das war aus meiner Sicht Vorsatz.“

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