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Olympia 2018 : Knobloch fordert zum Dialog auf

  • Aktualisiert am

„In versöhnlichem und konstruktivem Dialog Lösungen zu erarbeiten, um die berechtigten Interessen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen”: Charlotte Knobloch Bild: dapd

In einem offenen Brief an NOlympia-Sprecher Ludwig Hartmann fordert Charlotte Knobloch zu Patriotismus auf. Die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern empfiehlt Gespräche zum Wohle der Münchner Bewerbung.

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          Charlotte Knobloch, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hat in einem offenen Brief an den Landtagsabgeordneten und Olympiagegner Ludwig Hartmann (Die Grünen) an dessen Patriotismus appelliert.

          Frau Knobloch, die auch Mitglied im Kuratorium der Bewerbungsgesellschaft um die Olympischen Winterspiele 2018 ist, wandte sich an den Sprecher der Plattform „NOlympia“, um ihn dazu zu bringen, „in versöhnlichem und konstruktivem Dialog Lösungen zu erarbeiten, um die berechtigten Interessen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen“.

          Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland forderte Hartmann und die Olympiagegner auf: „Lassen Sie uns gemeinsam stolz sein auf unsere Heimat. Zeigen wir gemeinsam der Welt, dass wir geschlossen hinter der Bewerbung für München 2018 stehen.“

          Hartmann hatte kurz vor dem Besuch der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vergangene Woche in Garmisch-Partenkirchen ein Bürgerbegehren gegen Olympia gestartet. Ein Gegen-Begehren ist mittlerweile an dem Ort, wo die alpinen Wettbewerbe und die Springen vorgesehen sind, auf dem Weg.

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