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Basketball : Nun verlieren die Bayern auch in der Bundesliga

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Die Unbesiegten besiegt: Ludwigsburgs Nick Weiler-Babb (rechts) wirft, Münchens Petteri Koponen versucht zu verteidigen. Bild: dpa

Die Krise bei Bayern München verschärft sich: Erstmals unterliegen die in der Euroleague so erfolglosen Basketballer nun auch in der Bundesliga. Seit dem Trainerwechsel haben sie kein Spiel gewonnen.

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          Die Basketballer von Bayern München rutschen nach ihrer dritten Niederlage in fünf Tagen immer tiefer in die Krise. Der Meister verlor das Spitzenspiel bei Verfolger MHP Riesen Ludwigsburg 74:81 (31:37) und musste sich erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison geschlagen geben. Unter der Woche hatte es Euroleague-Pleiten bei den griechischen Klubs Panathinaikos Athen (83:98) und Olympiakos Piräus (72:89) gesetzt.

          „Es war eine lange Woche mit drei schweren Auswärtsspielen, so einen Zeitplan hatten wir noch nie in den letzten Jahren“, sagte Cheftrainer Oliver Kostic. „Das war mental und von der physischen Energie her schwer zu handeln. Es war also klar, dass so eine Serie eintreten könnte.“

          Nach 15 Spieltagen hat der Meister in der Liga mit 28:2 Punkten weiter ein Polster vor dem Tabellenzweiten Ludwigsburg (24:6), allerdings zeigt die Tendenz klar nach unten. Seit der Entlassung von Trainer Dejan Radonjic gelang unter Nachfolger Oliver Kostic wettbewerbsübergreifend in vier Spielen kein Sieg.

          Trainerwechsel ohne Wirkung

          Die Bayern, in der Euroleague mit nur sechs Erfolgen aus 20 Spielen seit dieser Woche Letzter und damit auch schlechter als Alba Berlin (7:13), gerieten im dritten Viertel erstmals zweistellig in Rückstand (41:52/26. Minute). Dem Titelverteidiger unterliefen viele Ballverluste (16), der Ludwigsburger Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

          Bester Werfer der weiterhin zu Hause ungeschlagenen Gastgeber war Khadeen Carrington mit 28 Punkten. Der lange verletzte Neuzugang TJ Bray kam bei seiner BBL-Premiere für die Bayern auf fünf Punkte, Topscorer der Münchner war Greg Monroe (18).

          Neuling Hamburg Towers kassierte in Crailsheim beim bitteren 98:101 (43:55) die zwölfte Niederlage im 15. Saisonspiel und steckt mit 6:24 Punkten weiter tief unten fest. Der vorentscheidende Dreier der HAKRO Merlins (20:10) zum 99:98 fiel 25 Sekunden vor Schluss.

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