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„Month of Dirk“ : Dallas County widmet Nowitzki einen eigenen Monat

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Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks winkt den Fans vor dem Spiel gegen die Sacramento Kings zu. Bild: AFP

Nach 21 Jahren läuft Dirk Nowitzki in der kommenden Woche womöglich zum letzten Mal für die Dallas Mavericks auf. Zum Abschied wird dem „German Wunderkind“ nun eine besondere Ehre zuteil.

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          Den Schlüssel zur Stadt hat Dirk Nowitzki schon in der Tasche, jetzt verneigt sich auch noch das Dallas County vor dem deutschen Basketball-Superstar. Der Verwaltungsbezirk hat den April offiziell zum „Month of Dirk“ (Dirks Monat) erklärt, da der Würzburger in der nächsten Woche sein letztes NBA-Spiel für die Dallas Mavericks bestreiten könnte.

          Bezirksrichter Clay Jenkins trug bei der Verlesung der Resolution eine Mavericks-Mütze, die für die Entscheidung zuständigen Beamten hatten den Antrag zuvor einstimmig durchgewinkt. Nowitzki konnte nicht persönlich erscheinen, wurde aber von seiner Frau Jessica vertreten.

          „Im Namen meines Mannes, der bedauert, dass er heute Morgen nicht hier sein kann, möchten wir einfach ein großes Dankeschön aussprechen. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die er in seinen 21 Jahren in Dallas erhalten hat“, zitierte die Tageszeitung Dallas Morning News Jessica Nowitzki.

          Der 40 Jahre alte Nowitzki hatte im vergangenen November bereits für seine Verdienste auf und abseits des Basketball-Parketts vom Bürgermeister den Schlüssel zur Stadt Dallas erhalten.

          Derweil hat Basketball-Superstar Russell Westbrook in der nordamerikanischen Profiliga NBA Geschichte geschrieben. Beim 119:103 seiner Oklahoma City Thunder gegen die Los Angeles Lakers holte Westbrook 20 Punkte, 20 Rebounds und 21 Assists. Der Spielmacher ist damit nach Legende Wilt Chamberlain erst der zweite NBA-Spieler, dem ein Triple-Double mit mindestens 20 Zählern, 20 Rebounds und 20 Assists gelang.

          Nationalspieler Dennis Schröder steuerte 15 Zähler und vier Rebounds bei, für die Lakers erzielte Moritz Wagner in knapp 26 Minuten Einsatzzeit zehn Punkte und acht Rebounds. Oklahoma liegt im Westen mit 45 Siegen und 33 Niederlagen nach wie vor auf dem achten Platz. Somit droht bereits in der ersten Runde das Duell mit Meister Golden State Warriors.

          Westbrook widmete den Sieg dem kürzlich verstorbenen Rapper Nipsey Hussle. Der wie Westbrook aus Los Angeles stammende Künstler war am Wochenende erschossen worden. „20 plus 20 plus 20. Das war für meinen Bruder“, sagte Westbrook: „Ruhe in Frieden, Nipsey.“

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