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Volleyball-Champions-League : „Lehrstunde in Sachen Volleyball“

  • Aktualisiert am

Mal wieder in Deutschland am Netz: Georg Grozer Bild: dpa

Die deutschen Vertreter in der Volleyball-Champions-League erleiden durchweg Heimniederlagen. Friedrichshafen unterliegt dem Team seines einstigen Starspielers Georg Grozer.

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          Der VfB Friedrichshafen musste am dritten Spieltag der Volleyball-Champions-League die zweite Niederlage hinnehmen. Das ersatzgeschwächte Team des früheren Bundestrainers Vital Heynen unterlag dem russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg um den deutschen Star-Angreifer Georg Grozer mit 0:3 (17:25, 20:25, 31:33).

          Auch die Berlin Recycling Volleys und die United Volleys Frankfurt haben am 3. Spieltag Heimniederlagen kassiert. Gegen den polnischen Meister Skra Belchatow mussten sich die Berliner mit 0:3 (21:25, 22:25, 23:25) geschlagen geben. Sie warten damit weiter auf den zweiten Sieg und liegen mit drei Punkten derzeit auf dem 4. und letzten Platz der Gruppe D. Zuletzt hatten sich beide Mannschaften 2015 im Spiel um Platz drei in Berlin gegenüber gestanden, die Gastgeber gewannen damals Bronze.

          Die Frankfurter Volleyballer unterlagen schon am Dienstagabend in Gruppe A dem belgischen Vertreter Knack Roeselare mit 2:3 Sätzen (20:25, 17:25, 25:21, 25:21, 8:15) und gewannen somit zumindest noch einen Punkt. In der Tabelle rangieren sie hinter dem Topfavoriten Zenit Kazan aus Russland mit nun 4 Punkten immer noch an Position zwei.

          Lehrstunde in Sachen Volleyball

          „Wir haben heute zweieinhalb Sätze lang eine Lehrstunde in Sachen Volleyball erhalten. Gegen eine Mannschaft wie St. Petersburg musst Du Deine Chancen nutzen und das haben wir heute nicht getan“, sagte Friedrichhafens Trainer Heynen, der gegen St. Petersburg unter anderem auf Libero Markus Steuerwald verzichten musste. „Du denkst irgendwann, es geht nicht mehr schlimmer mit den ganzen Verletzten. Und dann verletzt sich Markus, der jetzt zweieinhalb Jahre kein einziges Wehwehchen hatte“, so Heynen.

          Der frühere Friedrichshafener Georg Grozer freute sich, nach zehn Jahren zurück am Bodensee zu sein: „Es war toll, wieder einmal vor diesen Fans zu spielen. Im dritten Satz hätten wir den Sack früher zumachen müssen, haben aber den Fokus irgendwie verloren. Ich bin froh, dass wir es doch in drei Sätzen geschafft haben, hier zu gewinnen.“

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