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NHL-Finalserie : Penguins auf dem Weg zur Titelverteidigung

  • Aktualisiert am

Die Penguins halten zusamen und gewinnen auch das zweite Spiel. Bild: AFP

Lässt sich Pittsburgh das noch nehmen? Die Penguins besiegen im zweiten Match der NHL-Finalserie die Nashville Predators und führen mit 2:0. Tom Kühnhackl allerdings ist weiter nicht dabei.

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          Die Pittsburgh Penguins haben im Stanley-Cup-Finale einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Ohne den weiterhin verletzten Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl siegte der Nordamerika-Champion am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Nasvhille Predators mit 4:1 (1:1, 0:0, 3:0) und führt nach zwei von möglichen sieben Partien mit 2:0.

          Wie schon im ersten Match dominierten die Gäste aus dem amerikanischen Bundesstaat Tennessee das Match und lagen in fast allen Statistiken vorne. Mit 38:27 feuerten die Predators deutlich mehr Torschüsse ab und gewannen auch die Mehrzahl der Bullys (35:25). „Mein Team hat aber den Glauben, Tore zu schießen und ein Spiel zu gewinnen. Sie machen einen überragenden Job“, lobte Pittsburghs Trainer Mike Sullivan seine Mannschaft.

          Auch das 0:1 durch den Schweden Pontus Aberg (13. Minute) machte die routinierten Gastgeber nicht verrückt. Ruhig warteten die Penguins auf die nächste Gelegenheit und nutzten sie eiskalt. Jake Guentzel traf bereits dreieinhalb Minuten später zum Ausgleich. Danach stand Goalie Matt Murray wieder im Fokus der Nashville-Profis. Der 23 Jahre alte Kanadier parierte insgesamt 37 von 38 Schüsse und hielt seiner Mannschaft bis Ende des zweiten Drittels das Unentschieden fest.

          Mit Beginn des Abschlussdurchgangs zeigte sich wieder die Abgeklärtheit und die Erfahrung des amtierenden Meisters. Abermals Rookie Guentzel sorgte mit seinem zwölften Playoff-Tor nach zehn Sekunden für das 2:1. „Das war sehr wichtig. Genau darüber haben wir vorher gesprochen“, kommentierte Conor Sheary das frühe 2:1. „Das hat uns sehr weh getan“, erklärte dagegen Nashvilles Trainer Peter Laviolette. „Danach haben wir einige Fehler gemacht.“

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          Beim dritten Treffer halfen die Predators selbst mit. Eine Vorlage von Scott Wilson drückte Vernon Fiddler ins eigene Netz (44.). Wieder nur 15 Sekunden danach überwand Jewgeni Malkin Torhüter Pekka Rinne zum 4:1. Der finnische Keeper verlies danach entnervt das Eis und wurde von Landsmann Juuse Saros ersetzt. „Wir haben bislang über fünfeinhalb Drittel gut gespielt, aber das Momentum ist auf deren Seite. Wir müssen jetzt endlich konsequenter sein. Aber in unserer Arena herrscht eine tolle Atmosphäre. Dies wird uns neue Kraft geben“, kündigte Laviolette für Spiel drei am Samstag (Ortszeit) eine Reaktion in der Music City an.

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