https://www.faz.net/-gtl-9pujq

Harte Trainingscamps der NFL : Gnadenlose Auslese im American Football

  • -Aktualisiert am

Gerald Willis während eines Trainingscamps der Baltimore Ravens Bild: USA TODAY Sports

Es ist das härteste Ausleseverfahren im amerikanischen Sport. In der NFL kämpfen viele um einen festen Job – und müssen in den Trainingscamps eine wahre Tortur über sich ergehen lassen. Das ist nicht ohne Risiko.

          4 Min.

          Sie sind muskelbepackt, durchtrainiert, ehrgeizig, lernbegierig und verfolgen alle dasselbe Ziel: sich während der Wochen im Trainingslager in einer der Mannschaften der National Football League einen festen Job zu erkämpfen. Die Szenen ähneln einander, obwohl sie sich in 32 Klubs und an insgesamt 32 verschiedenen Standorten kreuz und quer verstreut über die Vereinigten Staaten abspielen. Sie symbolisieren das härteste Ausleseverfahren im amerikanischen Sport. Für jedes NFL-Team gelten dabei dieselben Regeln. Jeder Klub kann zu Beginn bis zu neunzig Spieler engagieren. Aber kurz vor Beginn der offiziellen Spielzeit wird konsequent ausgesiebt: Maximal 53 Profis bleiben übrig – die Größe eines Kaders in der wirtschaftlich erfolgreichsten Liga der Welt.

          In der Leistungsmühle und unter dem kritischen Auge eines riesigen Stabs an Trainern sind längst nicht alle Aktiven gleich. So wurde vor ein paar Tagen schon vorab bei den New England Patriots die Frage geklärt, mit welchem Quarterback Chefcoach Bill Belichick in vier Wochen in die erste Begegnung der regulären Saison gegen die Pittsburgh Steelers gehen will: Mit dem 42 Jahre alten Tom Brady, mit dem er seit dessen erster Saison im Winter 2000/2001 eine symbiotische Beziehung unterhält, die dem Klub sechs Super-Bowl-Siege beschert hat. Den letzten Anfang Februar in Atlanta.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun“, schrieb Drosten über die Anfrage der „Bild“

          „Bild“ gegen Drosten : Die versuchte Vernichtung

          Die Kampagne der „Bild“-Zeitung gegen den Virologen Christian Drosten legt vor allem eines offen: Das Desinteresse vieler an den Fakten für eine angemessene Pandemie-Politik.
          Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Berlin

          Bedrohung durch Euthanasie : Zorn, der nicht vergeht

          In letzter Zeit muss ich häufig an meinen Großonkel Hermann und seine Wutanfälle denken. Warum wir sehr vorsichtig sein sollten, wenn wir über den Wert des Lebens reden. Ein Gastbeitrag.
          Ein Arbeiter in der mexikanischen Stadt Ecapetec reinigt eine Trage nach der Einäscherung eines Corona-Toten.

          Corona in Mexiko : Sehenden Auges in die Katastrophe

          In Mexiko steigt die Zahl der Corona-Toten weiter, und der Gesundheitsminister selbst gesteht ein, dass die offiziellen Infiziertenzahlen zu niedrig sind. Doch der Präsident strebt Lockerungen an.