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Gelungene Deutschland-Premiere : Die NFL will noch größer denken

  • -Aktualisiert am

Ein großer Wurf: Die NFL ist hochzufrieden mit dem Spiel in München. Bild: picture alliance / DeFodi Images

Die Begeisterung ist riesig nach dem ersten NFL-Spiel in Deutschland. Schon 2023 könnte es mehr Partien geben – und Europa irgendwann ein eigenes Football-Team bekommen.

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          Wenn der mächtigste Mann einer der mächtigsten Sportorganisationen der Welt etwas sagt, lohnt es sich meist, ganz genau hinzuhören. Roger Goodell ist so ein Mann, und der stand am Samstag bei einer Fanveranstaltung in München und sprach in ein Mikrofon: „Irgendwann wird es irgendwie passieren.“ Und: „Wir gehen gerade verschiedene Szenarien durch.“

          Jan Ehrhardt
          Sportredakteur.

          Damit sagte der Chef der National Football League (NFL) nicht nur etwas, was wie Balsam in den Ohren der anwesenden deutschen Footballfans geklungen haben muss, sondern widersprach auch direkt dem, was NFL-Deutschlandchef Alexander Steinforth vor einigen Wochen im Gespräch mit der F.A.Z. noch zu Protokoll hat geben lassen: „Das ist nichts, wo es aktuell konkrete Pläne gibt.“

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