https://www.faz.net/-gtl-a9sd1

American Football : Neuer TV-Vertrag über mehr als zehn Milliarden Dollar pro Saison

  • Aktualisiert am

Rashard Higgins von den Cleveland Browns am 17. März 2021 Bild: AP

Die NFL hat einen lukrativen TV-Vertrag unterschrieben. Es wird zukünftig deutlich mehr Angebote auf Streaming-Plattformen geben. Mit dem Schritt will die NFL ihre Ertragsdelle ausgleichen.

          1 Min.

          Inmitten der schwierigen Wirtschaftslage durch die Corona-Pandemie hat die NFL einen neuen gigantischen TV-Vertrag abgeschlossen und ihre zukünftigen Einnahmen drastisch erhöht. Nach Informationen der amerikanischen Nachrichtenagentur AP kassiert die National Football League zukünftig mehr als zehn Milliarden Dollar pro Saison (etwa 8,6 Milliarden Euro). Derzeit belaufen sich die Rechteeinnahmen auf etwa 5,9 Milliarden Dollar (etwa 4,95 Milliarden Euro) je Spielzeit. Die NFL gab den TV-Deal am Donnerstag bekannt, machte aber keine Angaben zum finanziellen Volumen.

          Amazon weitet sein Engagement in der NFL schon ab der Saison 2022 aus und übernimmt das komplette Rechtepaket für die Spiele am Donnerstag. Alle anderen Verträge gelten ab der Saison 2023. Übertragungsrechte haben weiterhin auch die Sender CBS, Fox, NBC und ESPN. ABC kehrt in den Mix zurück und überträgt bis 2030 auch zwei Super Bowls.

          Insgesamt gibt es zukünftig deutlich mehr Angebote auf Streaming-Plattformen, als das bislang der Fall war. Neben Amazon sind vier weitere Anbieter mit ihren Portalen involviert. Nach der Delle in dieser Saison steigen die Einnahmen für Spieler und Teams absehbar also wieder deutlich. In der Corona-Pandemie hat die NFL eine Saison mit nur teilweise oder gar nicht gefüllten Stadien gespielt und so weniger Umsatz gemacht. Die Gehaltsobergrenze ist für die Spieler in der kommenden Saison deshalb gesunken.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mitarbeiter der Ordnungsamtes patrouillieren am 17. April durch Köln, wo eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr gilt.

          Einigung zu Bundes-Notbremse : Ausgangsbeschränkungen erst ab 22 Uhr

          Die bundesweiten Regeln zur Eindämmung der Pandemie sollen nun doch etwas weniger streng ausfallen. Der Einzelhandel soll zumindest eingeschränkt weiter arbeiten können. Auch nächtliches Joggen bleibt teilweise erlaubt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.