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NFL-Playoffs : Die Patriots trotzen dem Reizklima

  • Aktualisiert am

Bild: AFP

Nur sie selbst hätten sich stoppen können. Doch die Mannschaft aus Foxborough marschiert weiter in Richtung Super Bowl. Der letztjährige Finalgegner scheidet derweil aus.

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          Auch Gerüchte um einen Streit zwischen Star-Quarterback Tom Brady und seinem Trainer Bill Belichick haben die New England Patriots auf dem Weg Richtung Super Bowl nicht stoppen können. Im Gegenteil: Der Titelverteidiger demonstrierte im Playoff-Viertelfinale der National Football League (NFL) in der Nacht von Samstag auf Sonntag beim 35:14 gegen die Tennessee Titas eindrucksvoll seine Stärke. Dagegen schied der letztjährige Finalgegner Atlanta Falcons mit Quarterback Matt Ryan durch das 10:15 bei den Philadelphia Eagles aus.

          Vor dem ersten Playoff-Auftritt der Patriots in diesem Jahr hatte der TV-Sender ESPN von angeblichen Streitigkeiten zwischen Superstar Brady und Eigentümer Robert Kraft auf der einen sowie Erfolgscoach Belichick auf der anderen Seite berichtet. Davon war in der Divisional Round gegen die Titans allerdings nichts zu sehen. „Ich bin schon so lange dabei. In 18 Jahren wurden so viele Dinge über mich gesagt“, kommentierte Brady die angebliche Krise, die zumindest ihn auf dem Feld nicht beeinflusst zu haben schien.

          Der 40-Jährige überragte mit drei Touchdown-Pässen und stellte damit einen NFL-Rekord auf. Brady ist der einzige Quarterback, der in zehn Spielen in der K.o.-Runde mindestens drei Abspiele zu Touchdowns gab. „Ich schwöre, er bricht in jedem Spiel einen Rekord“, schwärmte Patriots-Profi Rob Gronkowski.

          Die Freude war groß bei Brady (dunkelblaues Trikot, rechts) und den Patriots: Mit den Titans hatte der Titelverteidiger keine Probleme.

          Am 21. Januar sind die Jacksonville Jaguars oder die Pittsburgh Steelers die letzte Hürde vor dem Super Bowl am 4. Februar in Minneapolis. Die Entscheidung diesbezüglich fällt an diesem Sonntag um 19.05 Uhr MEZ (bei ProSieben MAXX und DAZN).

          Eine Final-Neuauflage gegen die Atlanta Falcons und Quarterback Matt Ryan wird es nach deren Niederlage in Philadelphia jedoch nicht geben. Dabei hatten die Falcons knapp eine Minute vor dem Ende die große Chance auf den Halbfinal-Einzug. Atlanta stand an der 2-Yard-Linie der Eagles, doch der letzte Versuch von Ryan kam nicht bei Receiver Julio Jones an. „Es hat nicht geklappt. Das ist sehr enttäuschend“, sagte Ryan nach dem Spiel.

          Philadelphia jubelte dagegen. Trotz des Ausfalls von Stamm-Quarterback Carson Wentz gelang der Sprung unter die letzten Vier. „Wir haben das gemeinsam geschafft. Niemand muss bei uns übermenschlich sein. Es verringert den Druck, wenn du weißt, dass jeder für jeden spielt“, erklärte Wentz-Ersatz Nick Foles. Gegner im Halbfinale am kommenden Sonntag ist der Sieger der Partie zwischen den Minnesota Vikings und den New Orleans Saints, die an diesem Sonntag (22.40 Uhr MEZ bei ProSieben und DAZN) stattfindet.

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