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Rugby-WM : Neuseeland und England dominant ins Halbfinale

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Kein Halten: Neuseeland überrollt mit Scott Barrett (rechts) Irland und Peter O'Mahony Bild: AP

Klare Verhältnisse in den ersten Viertelfinalspielen der Rugby-Weltmeisterschaft: Topfavorit Neuseeland überrollt Irland. England setzt sich ebenfalls klar gegen Australien durch.

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          Titelverteidiger Neuseeland und der frühere Champion England sind mit eindrucksvollen Siegen ins Halbfinale der Rugby-WM in Japan marschiert. Die All Blacks gewannen gegen Mitfavorit Irland nach einer Demonstration der Stärke 46:14 (22:0). England hatte zuvor beim 40:16 (17:9) über Australien ebenfalls kaum Mühe gehabt. Am kommenden Samstag (10.00 Uhr MESZ) kommt es in der Vorschlussrunde in Yokohama zum direkten Duell der Rugby-Großmächte.

          In Chofu nahe der japanischen Hauptstadt Tokio zerlegte Neuseeland die Man in Green in der ersten Halbzeit nach allen Regeln der Rugby-Kunst. Gleich drei Versuche gelangen dem Rekordweltmeister in den ersten 40 Minuten. Irland, das als Weltranglistenerster ins Turnier gegangen war, hatte dem nichts entgegenzusetzen.

          Nach zwei weiteren Versuchen der Neuseeländer in der zweiten Halbzeit drohte den Iren gar ein punktloses Spiel. Robbie Henshaw stellte die Ehre der Grünen mit den ersten Punkten elf Minuten vor dem Ende zumindest etwas wieder her. Kurz vor dem Ende gelang den Iren noch ein zweiter Versuch.

          Eine klare Sache war auch das Spiel in Oita zwischen England und den Wallabies. Nach einem frühen Straftritt für Australien gelangen den Engländern in der ersten Halbzeit zwei Versuche zur komfortablen Führung. Im zweiten Abschnitt gelang den Wallabies mit ihrem ersten Versuch ein Blitzstart, die Briten konterten jedoch umgehend. Für den Weltmeister von 2003 ist es der erste Halbfinaleinzug bei einer WM seit zwölf Jahren.

          Am Sonntag werden die beiden weiteren Viertelfinals ausgespielt. Mitfavorit Wales bekommt es dabei mit Frankreich (9.15 Uhr MESZ) zu tun, Gastgeber Japan trifft auf den zweimaligen Weltmeister Südafrika (12.15 Uhr MESZ).

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