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30.000 NBA-Punkte : Nowitzki gratuliert James zu Rekordwurf

  • Aktualisiert am

Nicht nur Kollege Dwayne wade (rechts) gratulierte LeBron James. Bild: AFP

Basketball-Superstar LeBron James knackt als bislang jüngster Spieler in der nordamerikanischen Profiliga NBA die 30.000-Punkte-Marke. Dirk Nowitzki gratulierte seinem Kontrahenten.

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          Es war ein unscheinbarer Mitteldistanzwurf von der linken Spielfeldhälfte. Ein Wurf, wie ihn Basketball-Superstar LeBron James bereits tausendfach in seiner Karriere getätigt hat. Doch diesmal hatte der Wurf eine ganz besondere Bedeutung, denn er machte aus dem 33-jährigen James ein Mitglied des elitären 30.000-Punkte-Klubs. Der 14-malige NBA-All-Star ist erst der siebte Spieler in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga, der diese Marke übertreffen konnte. Mit seinen 33 Jahren und 24 Tagen ist er zudem der Jüngste, dem dieses Kunststück gelang.

          „Es ist ein besonderer Moment. Es ist etwas, dass ich mir nie als Ziel gesetzt hatte“, sagte James, der trotz seiner 28 Punkte die 102:114-Niederlage seiner Cleveland Cavaliers am Dienstag (Ortszeit) gegen die San Antonio Spurs nicht verhindern konnte. „Ich stecke viel Arbeit in mein Spiel und dies ist ein Nebenprodukt davon.“ San Antonios LaMarcus Aldridge führte die Spurs mit 30 Punkten zum Sieg über den Vizemeister.

          Sieben Punkte fehlten James vor dem Spiel, um die 30.000 voll zu machen. Den entscheidenden Wurf versenkte er eine Sekunde vor dem Ende des ersten Viertels. Die Fans im texanischen Texas würdigten die Leistung des dreimaligen NBA-Champions mit Standing Ovations vor dem Beginn des zweiten Abschnitts. Dirk Nowitzki, der im vergangen März die 30.000-Punkte-Marke durchbrechen konnte, gratulierte James auf Twitter. „Gratulation an (LeBron James). Willkommen im Club“, schrieb der 39-jährige Würzburger. Auch Kobe Bryant meldet sich auf Twitter zu Wort. „Von Akron bis 30.000. Gut gemacht mein Bruder“, schrieb der frühere Lakers-Star.

          Neben James (30.021), Nowitzki (30.808) und Bryant (33.643) gehören auch Kareem Abdul-Jabbar (38.387), Karl Malone (36.928), Michael Jordan (32.292) und Wilt Chamberlain (31.419) dem 30.000-Klub an. „Es ist eine großartige Leistung“, sagte Spurs-Trainer Gregg Popovich über James. „Er ist ein ausgezeichneter Wettkämpfer und klasse Spieler.“

          Die Boston Celtics und Nationalspieler Daniel Theis kassierten derweil die vierte Niederlage in Serie. Das Topteam der Eastern Conference verlor am Dienstag (Ortszeit) mit 107:108 gegen die Los Angeles Lakers. Der 25-jährige Theis kam auf vier Punkte und fünf Rebounds im Spiel. Auch die 33 Punkte von Celtics-Superstar Kyrie Irving waren am Ende zu wenig. Bei den Gastgebern überzeugte Kyle Kuzma mit 28 Zählern, 17 davon erzielte er im letzten Viertel. Julius Randle steuerte 14 Punkte und 14 Rebounds zum Heimsieg der Kalifornier bei. Trotz der aktuellen Niederlagen-Serie bleiben die Celtics mit 34 Siegen und 14 Niederlagen weiterhin an der Tabellenspitze im Osten.

          Das Allstar-Game der NBA wird in diesem Jahr ohne deutsche Basketballer stattfinden. Nachdem die Liga am vergangenen Donnerstag bereits die zehn Spieler für die Startformationen der beiden Mannschaften veröffentlicht hatte, wurden am Dienstag (Ortszeit) die Namen der 14 Ersatzspieler für die diesjährige Veranstaltung am 18. Februar in Los Angeles bekannt gegeben. Deutsche Profis sucht man unter den insgesamt 24 nominierten Spielern allerdings vergeblich.

          Neben etablierten Stars, wie dem amtierenden Liga-MVP (wertvollster Spieler) Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder) oder John Wall (Washington Wizards), befinden sich unter den Ersatzspielern auch vier Debütanten, die im kommenden Monat ihr erstes Allstar-Game bestreiten werden. Dazu gehören Victor Oladipo (Indiana Pacers), Bradley Beal (Washington Wizards), Kristaps Porzingis (New York Knicks) und Karl-Anthony Towns (Minnesota Timberwolves).

          Cleveland-Superstar LeBron James, der zum 14. Mal in Serie für das Allstar-Game nominiert wurde, und Stephen Curry vom Titelverteidiger Golden State Warriors dürfen als Kapitäne aus den verbleibenden 22 für die Partie nominierten Spielern wählen. Die NBA hat in diesem Jahr erstmals den Modus für das Duell der besten und beliebtesten Profis geändert. So gibt es in diesem Jahr erstmals kein Duell zwischen dem Osten und dem Westen mehr, stattdessen stellen sich die beiden Kapitäne ihre Teams zusammen. Die genaue Zusammensetzung der beiden Mannschaften erfolgt am Donnerstag.

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