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NBA-Playoffs : Schwacher Nowitzki reißt Dallas nicht raus

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Das kann er besser: Superstar Dirk Nowitzki zeigte sich zum Playoff-Auftakt gegen San Antonio nicht von seiner besten Seite Bild: USA Today Sports

Die Überraschung war für Dirk Nowitzki zum Greifen nah. Am Ende mussten die Dallas Mavericks zum Start der NBA-Playoffs aber die zehnte Niederlage gegen San Antonio nacheinander hinnehmen.

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          Mit einem schwach aufgelegten Basketball-Superstar Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks einen Auftaktsieg in den NBA-Playoffs leichtfertig verspielt. Trotz einer Zehn-Punkte-Führung im Schlussabschnitt unterlag der Meister von 2011 am Sonntag bei den San Antonio Spurs mit 85:90 und vergab so die mögliche Überraschung zum Achtelfinal-Auftakt. Damit warten die Mavs nun schon seit zehn Partien auf einen Erfolg im Texas-Duell mit dem Erzrivalen. Der deutsche NBA-Neuling Dennis Schröder durfte sich hingegen über einen unerwarteten Erfolg zum Start der K.o.-Runde mit seinen Atlanta Hawks freuen.

          Mäßige Leistung von Nowitzki

          Nowitzki zeigte mit elf Punkten eine mäßige Leistung und traf nur vier seiner 14 Feldwürfe. Bester Werfer für die Mavs war Devin Harris mit 19 Zählern, bei den Spurs ragte Altstar Tim Duncan (27) heraus. „Sie sind ein starkes Team, sie werden nicht aufgeben und die ganze Zeit hart spielen“, sagte der 37-Jährige in Erwartung weiterer enger Duelle nach der Schlusssirene. Die zweite Partie der best-of-seven-Serie findet am Mittwoch (Ortszeit) abermals beim topgesetzten Team der Western Conference statt.

          Zunge raus: Tony Parker (l.) von den San Antonio Spurs im Zweikampf mit Nowitzki
          Zunge raus: Tony Parker (l.) von den San Antonio Spurs im Zweikampf mit Nowitzki : Bild: AP

          In der Anfangsphase zeigten die Mavs eine schlechte Wurfauswahl und bekamen defensiv den französischen Point Guard Tony Parker nicht in den Griff. Mit 12:21 ging es in die erste Viertelpause, vor allem Ersatz-Aufbauspieler Harris führte Dallas mit einem 15:0-Lauf allerdings wieder zurück ins Spiel. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe zwischen den texanischen Rivalen, in der Nowitzki lange seinen Rhythmus suchte und bis zum Schlussabschnitt nur zwei seiner acht Feldwürfe für insgesamt sieben Punkte traf.

          Unzerstörbarer Altmeister Duncan

          Bei den Spurs dominierte wie schon in den Meisterjahren 2003, 2005 und 2007 das Superstar-Trio Parker, Manu Ginobili und Tim Duncan. Der Power Forward verletzte sich zwar bei einem Zusammenprall mit Monta Ellis im dritten Viertel am linken Knie, kehrte jedoch nach kurzer Behandlungspause in der Kabine aufs Parkett zurück.

          Zunächst nutzte Dallas die Schwächephase des Gegners und zog auf 81:71 davon. Der schier unzerstörbare Altmeister Duncan brachte seine Mannschaft jedoch wieder heran. Auf der Gegenseite vergab Nowitzki selbst einen einfachen Korbleger, mehr als fünf Minuten blieben die Mavs ohne Korberfolg und konnten den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen.

          Überraschung bei Atlanta

          Ohne Schröder gelang Atlanta zum Auftakt dagegen die Überraschung. In der ersten Partie der Runde der besten 16 gewann das achtplatzierte Team der Eastern Conference bei den topgesetzten Indiana Pacers in überlegener Manier mit 101:93. Mit einem Handtuch über den Schultern feuerte der 20 Jahre alte Schröder seine Teamkollegen von der Bank aus im Trainingsanzug an. Angeführt von Flügelspieler David Lee mit 20 Punkten und 13 Rebounds gewannen auch die Golden State Warriors ihr erstes Spiel bei den Los Angeles Clippers unerwartet mit 109:105.

          Die Oklahoma City Thunder starteten hingegen dank eines starken Schlussspurts standesgemäß mit einem 100:86-Erfolg über die Memphis Grizzlies. Beim zweitbesten West-Team ragte wieder einmal Kevin Durant heraus, der Superstar kam auf 33 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists.

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