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Spektakuläre Szene zum Schluss : Milwaukee Bucks drehen NBA-Finalserie

  • Aktualisiert am

Abermals im Fokus: Giannis Antetokounmpo (rechts) Bild: AP

Wie schon in Spiel vier entscheidet auch in Spiel fünf der NBA-Finalserie eine spektakuläre Aktion kurz vor Schluss die Partie. Für die Milwaukee Bucks könnte nun eine 50-jährige Wartezeit enden.

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          Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen haben die Milwaukee Bucks mit einer spektakulären Szene ein NBA-Finalspiel gegen die Phoenix Suns für sich entschieden. War es in Spiel vier noch ein Block von Giannis Antetokounmpo, vollendete der griechische Superstar beim 123:119 am Samstagabend (Ortszeit) in Spiel fünf einen Alley-oop-Pass von Jrue Holiday 13,5 Sekunden vor Schluss.

          Holiday hatte zuvor Phoenix' Devin Booker, mit 40 Punkten bester Korbjäger der Partie, beim Stand von 120:119 für die Bucks den Ball aus den Händen gerissen. „Das war ein großer Steal und Pass“, sagte Antetokounmpo, „er hätte auch die Uhr runter laufen lassen können, aber er vertraute mir.“ Holiday sagte: „Giannis hob ab und wollte den Ball, in diesem Moment habe ich ihn so hoch geworfen, wie ich konnte.“ Antetokounmpo fing den Ball in der Luft und stopfte ihn in den Korb – ein sogenannter Alley-oop.

          Zwar verfehlte Antetokounmpo einen anschließenden Freiwurf, holte sich aber den Rebound, so dass Milwaukee im Ballbesitz blieb. Kurz darauf machte es Khris Middleton besser, damit konnten die Bucks das dritte Finalspiel gegen die Suns in Serie gewinnen.

          Es war der erste Auswärtssieg der spannenden Serie, in der Milwaukee nun mit 3:2 führt. Die Bucks sind damit noch einen Sieg von ihrer zweiten Meisterschaft nach 1971 entfernt. Spiel sechs steht in der Nacht zum Mittwoch (3.00 Uhr/DAZN) in Milwaukee an. Sollte Phoenix gewinnen, haben die Suns im möglichen siebten und entscheidenden Finalspiel am Freitagmorgen (3.00 Uhr/DAZN) wieder Heimrecht.

          Spiel fünf vor 16.562 lautstarken Zuschauern in der fast voll besetzten Phoenix Suns Arena war derweil ein Spiegelbild der gesamten Finalserie: Nach dem ersten Viertel hatte Phoenix noch 37:21 geführt, doch Milwaukee schlug im zweiten Viertel mit 43:24 zurück und ließ sich die knappe 64:61-Halbzeitführung in der zweiten Hälfte nicht mehr nehmen. Zwar kamen die Suns am Ende mit einem 12:3-Lauf noch einmal bis auf einen Punkt heran – doch dann gelang Holiday der Ballgewinn gegen Booker.

          Antetokounmpo erzielte für die Bucks 32 Punkte. Unterstützung bekam der 26-jährige Grieche offensiv vor allem von Middleton (29 Punkte) und Holiday (27 Punkte, 13 Assists). Bei den Suns waren neben Booker Spielmacher Chris Paul mit 21 Punkten und elf Assists sowie Deandre Ayton mit 20 Punkten und zehn Rebounds am auffälligsten.

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