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„Angepisster“ NBA-Star James : „Das stört mich mehr als alles andere“

  • Aktualisiert am

Versteht die Welt nicht mehr: LeBron James Bild: AP

Aufregung in Amerika: LeBron James wird nicht zum wertvollsten Spieler der noch laufenden NBA-Saison gewählt. Aber es ist vor allem ein Grund, warum der Basketballprofi seinem Ärger mit besonders deutlichen Worten Luft macht.

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          NBA-Star LeBron James hat der Ausgang der Wahl zum wertvollsten Spieler der Saison (MVP) sehr verärgert. "Es hat mich angepisst. Das ist meine ehrliche Antwort", sagte der Basketballer der Los Angeles Lakers nach dem erfolgreichen Auftakt im Finale der Western Conference gegen die Denver Nuggets (126:114) am Freitag.

          James hatte bei dem Voting des weltweiten Gremiums aus Sportreportern und Rundfunkanstalten lediglich 16 von 101 möglichen Stimmen erhalten und war damit deutlich hinter dem Griechen Giannis Antetokounmpo (85) von den Milwaukee Bucks gelandet. Ihn ärgerte dabei in erster Linie nicht sein zweiter Platz, sondern die Tatsache, dass er nur 16 Stimmen erhalten hatte.

          „Das stört mich mehr als alles andere. Ich sage ja nicht, dass der Sieger den MVP nicht verdient hätte. Aber das hat mich angepisst“, sagte der 35-Jährige, der bereits vier Mal in seiner Karriere MVP war: „Aber manche Dinge liegen eben nicht in meiner Hand, und ich kann sie nicht kontrollieren.“ Die Abstimmung basierte auf den Leistungen zu Beginn der Saison bis zum 11. März, als die Spielzeit wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Antetokounmpo hatte die Wahl bereits im vergangenen Jahr gewonnen.

          Theis wieder dran

          Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics derweil haben im Halbfinale der NBA ihren ersten Sieg bejubelt. Der Rekordmeister setzte sich im dritten Spiel mit 117:106 gegen Miami Heat durch und verkürzte in der Best-of-seven-Serie auf 1:2. Theis kam in 24 Minuten Einsatzzeit auf acht Punkte und sieben Rebounds.

          „Ich war neugierig zu sehen, was passiert, aber ich hatte keine Zweifel. Diese Mannschaft hat einen guten Charakter“, sagte Brad Stevens nach dem wichtigen Erfolg. Der Headcoach konnte im Schlüsselspiel wieder auf Gordon Hayward zurückgreifen, der fast fünf Wochen wegen einer Knöchelverletzung gefehlt hatte. Der Forward kam von der Bank und verbuchte in 30 Minuten Einsatzzeit sechs Punkte, fünf Rebounds sowie vier Assists.

          „Eigentlich sollte er nicht so lange spielen, aber (Marcus, d. Red.) Smart und Theis hatten Foulprobleme“, sagte Stevens und lobte den Rückkehrer: „Das hat gut ausgesehen.“ Wie in den ersten beiden Spielen hatten die Celtics einen großen Vorsprung herausgeworfen. Diesmal führten sie sieben Minuten vor Schluss mit 20 Punkten, ließen aber keine weitere spektakuläre Aufholjagd der Heat zu und brachten die Führung über die Zeit.

          Beste Scorer für Boston in der Nacht zu Sonntag waren Jaylen Brown mit 26 und Jayson Tatum mit 25 Punkten. Bei Miami kam Bam Adebayo auf 27 Zähler. Spiel vier der Conference Finals im Osten steigt in der Nacht zu Donnerstag (3.00 Uhr/DAZN). Das Team, dem zuerst vier Siege gelingen, zieht ins NBA-Finale ein.

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