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Wendung in NBA-Finals? : „Es ist Mist. Ich fühle mich so schlecht für ihn“

  • Aktualisiert am

Droht mit einer Verletzung lange auszufallen: Golden-State-Star Kevin Durant (links) beim fünften Spiel der NBA-Finalserie in Toronto Bild: AP

Basketball-Superstar Stephen Curry und die Golden State Warriors haben im NBA-Finale den ersten Matchball der Toronto Raptors abgewehrt. Doch noch währenddessen kommt es zu einem Schockmoment.

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          Die Toronto Raptors haben ihre erste Chance auf den Titelgewinn in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA liegen gelassen. Das Team um Superstar Kawhi Leonard verlor das fünfte Finalspiel gegen Meister Golden State Warriors zu Hause 105:106 und führt in der Best-of-Seven-Serie nur noch mit 3:2. In der Nacht zu Freitag haben die Raptors in Oakland die nächste Gelegenheit, als erstes kanadisches Team in der NBA zu triumphieren.

          Golden State muss zwei weitere Spiele gewinnen, um die Serie noch zu drehen. Das ist in der Geschichte der Liga erst einer Mannschaft gelungen, die Cleveland Cavaliers holten 2016 nach einem 1:3-Rückstand die Meisterschaft – gegen die Warriors.

          Durant verlässt die Halle noch während des Spiels

          Wegbereiter zum zwingend notwendigen Sieg der Gäste waren die Superstars Stephen Curry (31 Punkte) und Klay Thompson (26). Bei den Raptors, die schwach von der Dreierlinie trafen, gelang Leonard mit 26 Punkten und zwölf Rebounds abermals ein Double-Double, der Schlüsselspieler leistete sich aber auch fünf Ballverluste. „Es ging um alles oder nichts. Es war nicht schön in der zweiten Halbzeit, aber wir haben die Würfe getroffen“, sagte Curry.

          Golden State konnte erstmals in der Finalserie auf den zuletzt wegen Wadenproblemen fehlenden Kevin Durant zurückgreifen. Doch der Auftritt des zehnmaligen Allstars endete tragisch. Zu Beginn des zweiten Viertels zog er sich eine Verletzung an der Achillessehne zu, humpelte in die Kabine und verließ noch während des Spiels auf Krücken die Halle.

          Über die Schwere der Verletzung sollen weitere Untersuchungen Aufschluss geben. Es besteht der Verdacht, dass sich Durant die Achillessehne gerissen hat. Dies würde eine mehrmonatige Pause für ihn bedeuten. „Es ist Mist. Ich fühle mich so schlecht für ihn“, sagte Teamkollege Klay Thompson. Es sei nicht dasselbe, ohne Durant auf dem Platz zu stehen. „Er wird jedoch stärker zurückkommen“, meinte Thompson.

          Die Warriors zeigten sich vom Aus unbeeindruckt, lagen zur Pause 62:56 vorn und setzten sich im dritten Viertel weiter ab. Toronto schaffte es erst in der Schlussphase, aufzuschließen. Leonard sorgte fünf Minuten vor dem Ende für die erste Führung (96:95) seit der Anfangsphase des Spiels. Das Duell war nun völlig offen, nach dem Dreier von Thompson zum 106:103 konnte Toronto nicht mehr antworten.

          Durch den Sieg bekommen die Warriors ihr Abschiedsspiel in der Oracle Arena. Zur nächsten Saison kehrt der Klub in seine alte Heimat San Francisco zurück. Die Franchise spielt seit 1971 in Oakland.

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