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NBA-Finals : Meister Golden State schlägt zurück

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Klay Thompson (links) war bester Werfer der Warriors, musste aber später verletzt vom Parkett. Bild: dpa

Die erste Partie in Toronto hatten sie noch verloren. Nun zeigen die Golden State Warriors ihre Klasse und gleichen in der Finalserie der NBA aus. Nach dem Sieg über die Raptors gibt es aber auch eine Sorge beim Meister.

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          NBA-Champion Golden State Warriors hat nach dem missglückten Final-Auftakt in meisterlicher Manier zurückgeschlagen. Die Mannschaft um die Superstars Stephen Curry und Klay Thompson feierte im zweiten Spiel der Serie best of seven bei den Toronto Raptors vor den Augen des früheren amerikanischen Präsidenten Barack Obama einen 109:104-Erfolg und glich damit zum 1:1 aus. Spiel eins hatten die Kanadier bei der Finalpremière eines kanadischen Teams 118:109 für sich entschieden.

          Obama, ein bekennender Fan der Chicago Bulls, hatte die Partie neben NBA-Commissioner Adam Silver verfolgt und wurde vor dem zweiten Viertel bei seiner Einblendung auf dem großen Videowürfel von den Fans in der Halle mit „MVP, MVP“-Rufen gefeiert.

          Thompson war mit 25 Punkten bester Werfer der Warriors, die den dritten Titel in Folge anpeilen. Allerdings musste der Shooting Guard wegen einer Oberschenkelverletzung im Schlussviertel vom Parkett, gab aber später leichte Entwarnung. Curry steuerte 23 Punkte bei. „Wenn Du in diese Phase der Meisterschaft kommst, musst Du deine DNA zeigen“, sagte Curry.

          Golden-State-Coach Steve Kerr war nach dem Ausgleich in der Serie erleichtert. „Das war ein großartiger Sieg, ich bin stolz auf mein Team“, sagte Kerr und blickte voraus: „Jetzt wollen wir den Heimvorteil nutzen und schauen, was mit unseren Verletzten passiert.“ Bei den Warriors fehlte im siebten Spiel in Folge Kevin Durant, Thompson könnte nun hinzukommen. Die Warriors empfangen die Raptors nun zu den Duellen drei und vier am kommenden Donnerstag und Samstag im heimischen Oakland.

          Die Vorentscheidung fiel am Sonntagabend im dritten Viertel, das die Gäste mit 34:21 für sich entschieden. „Da haben wir nicht gut genug gespielt und zu viele Würfe vergeben. Da haben wir das Spiel verloren“, sagte Torontos Guard Kyle Lowry, der nur auf 13 Punkte kam. Bester Werfer der Kanadier war Kawhi Leonard mit 34 Punkten. Pascal Siakam, der in Spiel eins noch mit 32 Punkten geglänzt hatte, blieb dieses Mal mit zwölf Zählern blass.

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