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NBA-Finale : San Antonio fehlt noch ein Sieg

  • Aktualisiert am

Den geb' ich nicht mehr her: Tim Duncan von den Spurs Bild: AFP

Die San Antonio Spurs stehen in der NBA kurz vor ihrem vierten Triumph. Die Texaner gewannen auch das dritte Spiel der Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers, weil der Argentinier Manu Ginobili fünf Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe verwandelte.

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          Den San Antonio Spurs fehlt nur noch ein Sieg zum Meistertitel in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Die Spurs eroberten am Dienstagabend (Ortszeit) auch die Quicken Loans Arena der Cleveland Cavaliers und brachten mit einem 75:72-Auswärtserfolg die 20.562 Fans zum Schweigen. Nach dem dritten Sieg im dritten Duell der Finalserie „Best of Seven“ fehlt den Texanern nur noch ein Erfolg zum vierten Meistertitel seit 1999.

          „Das ist großartig, wundervoll. Wir haben nicht gut gespielt, trotzdem hier gewonnen und sind jetzt nur noch einen Sieg vom großen Ziel entfernt“, jubelte Spurs-Profi Manu Ginobili. Der Argentinier, der in den Play-offs mit Tim Duncan und Tony Parker ein grandioses Trio bildet, war in der dritten Partie weit von seiner Bestform entfernt und erzielte nur drei Punkte. Doch es waren die entscheidenden Zähler.

          LeBron James konnte Niederlage nicht verhindern

          Als San Antonio ihn in den letzten zehn Sekunden brauchte, als ihn die Cavaliers-Anhänger auspfiffen und mit wedelnden Handtüchern aus der Ruhe bringen wollten, blieb der „Gaucho“ ganz gelassen. Mit drei verwandelten Freiwürfen beendete Ginobili die Clevelander Hoffnungen auf den ersten Sieg in der Finalserie - und wohl auch vom ersten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte.

          Hartes Spiel
          Hartes Spiel : Bild: dpa

          Denn in der 61-jährigen Historie der NBA ist noch nie ein Team nach einem 0:3-Rückstand Meister geworden. Clevelands Superstar LeBron James hatte vor der Partie von einem Spiel gesprochen, dass entweder die Serie drehen könne oder die Titelchancen auf ein Minimum reduziere. Wie schon im Halbfinale gegen Detroit, als die Cavaliers ein 0:2 noch umbogen, war „King“ James bereits drei Stunden vor Spielbeginn in der Halle und warf sich ein. Mit 25 Punkten wurde der 22-Jährige zwar auch erfolgreichster Schütze des Abends, konnte die knappe Heimniederlage aber nicht verhindern.

          Duncan bleibt skeptisch

          Für San Antonio scheint sich hingegen eine Serie fortzusetzen: Alle zwei Jahre holen die Spurs den Titel nach Texas. Bei einem Sieg am Donnerstag im vierten Spiel könnte San Antonio zum dritten Mal Meister innerhalb von fünf Jahren werden. Rosige Aussichten für Superstar Duncan, der aber den Blick für die Realität behält. „Es hat sich eigentlich nichts geändert“, konstatierte der 31-Jährige. In der vierten Begegnung erwartet er wild entschlossene Gastgeber: „Die werden alles versuchen, damit sie zumindest ein Spiel gewinnen und nicht 4:0 weggefegt werden.“

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