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NBA-Finale : Ein Trio gegen den „König von Cleveland“

  • Aktualisiert am

Tim Duncan führte die Spurs zum Sieg Bild: REUTERS

Die San Antonio Spurs haben auch das zweite Spiel der Finalserie in der NBA gewonnen. Dabei glänzten die Spurs-Stars Tim Duncan, Tony Parker und Manu Ginobili, während LeBron James von den Cleveland Cavaliers wieder nicht überzeugen konnte.

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          Der „König von Cleveland“ hatte erneut keine Chance gegen die großen Drei aus San Antonio. Die Superstars Tim Duncan, Tony Parker und Manu Ginobili haben die Spurs in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA zum zweiten Sieg geführt. Ein texanischer Tornado wirbelte am Sonntag (Ortszeit) im zweiten Spiel der Finalserie „Best of Seven“ die Cleveland Cavaliers mit ihrem Superstar LeBron James beim 103:92-Sieg kräftig durcheinander. Dabei erzielten Parker (30 Punkte), Ginobili (25) und Duncan (23) zusammen 78 Punkte.

          „Wir haben das gemacht, was wir machen mussten und unsere Heimspiele gewonnen. Wir führen jetzt 2:0, aber entschieden ist deshalb noch nichts“, sagte Robert Horry nach dem zweiten souveränen Sieg innerhalb von vier Tagen gelassen. Bereits zur Halbzeit lag San Antonio mit 58:33 vorn. Dabei hatte das Trio Duncan/Parker/Ginobili 43 Punkte erzielt und somit zehn mehr als alle „Kavaliere“ zusammen.

          LeBron James bleibt optimistisch

          Lediglich im Schluss-Viertel, als die Gastgeber nicht mehr so konzentriert auftraten, konnte Cleveland den Abstand einmal auf acht Punkte verkürzen (87:95). „Wir müssen im Schluss-Abschnitt stärker werden. Da haben wir auch die beiden Spiele in der regulären Saison gegen sie verloren“, forderte Tony Parker vor der dritten Partie am Dienstag in Cleveland.

          Was ist nur mit LeBron James los?
          Was ist nur mit LeBron James los? : Bild: AP

          Superstar LeBron James sieht trotz des 0:2-Rückstandes noch Titelchancen. „Wir sind immer noch überzeugt von uns. Es ist doch egal, ob wir mit einem oder mit 30 Punkten verlieren. Wir liegen jetzt 0:2 zurück, aber das war im Halbfinale gegen Detroit genauso“, meinte „King James“, der mit 25 Punkten erfolgreichster Werfer seines Teams war.

          „Dürfen Cleveland keine Chance geben“

          Ein Blick in die Statistik des Vorjahres-Finals lässt die Clevelander noch zuversichtlicher werden: 2006 verloren Dirk Nowitzki und seine favorisierten Dallas Mavericks trotz einer 2:0-Führung noch gegen Außenseiter Miami Heat mit 2:4. San Antonios Manu Ginobili glaubt zwar nicht daran, dass sich das wiederholt. Dennoch warnt der Argentinier vor zu viel Optimismus. „Wir müssen ganz solide auch im dritten Spiel auftreten und dürfen Cleveland keine Chance geben, mit ihren Fans im Rücken zurückzukommen. Wir wissen, wie enthusiastisch die Fans dort sein können und wie sie gerade auf spektakuläre Dunks von LeBron reagieren“, erklärte Ginobili.

          In den Endspielen 2005 hatten er und sein texanisches Team gegen Detroit ebenfalls schon 2:0 geführt und mussten letztlich über sieben Spiele gehen, ehe sie die Meisterschaft bejubeln konnten. Die Fans in San Antonio hingegen sind schon jetzt fest vom Titel überzeugt. „Vier für vier“ ist ihr Motto dieser Tage - vier Siege für den vierten Titel. Die Hälfte davon haben die Spurs bereits eingefahren.

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