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NBA : „Dirkules“ Nowitzki überragend

  • Aktualisiert am

Dirk Nowitzki aufzuhalten ist derzeit auch für die Utah Jazz unmöglich Bild: dpa

Mit einem Dirk Nowitzki in Gala-Form kehren die Dallas Mavericks in die Erfolgsspur zurück. Beim Sieg gegen die Utah Jazz stellte der Würzburger mit 38 Punkten eine persönliche Saisonbestmarke auf. Er hatte mit den Jazz noch eine Rechnung offen.

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          Mit einer Weltklasse-Leistung hat Dirk Nowitzki seine Dallas Mavericks am Dienstagabend (Ortszeit) in der
          nordamerikanischen Basketball-Liga NBA zum 108:105-Auswärtssieg im Spitzenspiel bei den Utah Jazz geführt. Im dritten Topduell für die „Mavs“ innerhalb von fünf Tagen überragte der 28-Jährige vor knapp 20.000 Zuschauern in Salt Lake City unter allen Spielern auf dem Platz.

          Mit 38 Punkten verbesserte Nowitzki seine erst am vergangenen Freitag beim 90:85-Auswärtssieg in San Antonio aufgestellte Saisonbestmarke um zwei Zähler. In einer bis zur Schlusssekunde ausgeglichenen Partie hatte Utah in Carlos Boozer, der 29 Punkte erzielte, seinen erfolgreichsten Werfer. Mit dem Erfolg
          revanchierten sich die Mavericks zugleich für die 79:101-Niederlage vom 11. Dezember an gleicher Stelle.

          „Großartiger Sieg für uns“

          „Utah hat uns damals blamiert und außerdem wollten wir nach unserem schwachen Schlussviertel in Los Angeles zeigen, dass wir es besser können. Es war ein großartiger Sieg für uns“, meinte ein strahlender Nowitzki. Dallas zeigte sich beim drittbesten NBA-Team gut erholt von der 98:101-Niederlage zwei Tage zuvor gegen die Lakers.

          Nowitzki hat einen längeren Arm als Matt Harpring
          Nowitzki hat einen längeren Arm als Matt Harpring : Bild: dpa

          Allerdings erwischte Nowitzki ein schwaches erstes Viertel. „Big D“ begann die Partie mit zwei Fehlversuchen und kassierte schnell zwei Fouls, so dass Trainer Avery Johnson seinen deutschen Star bereits nach sieben Minuten auswechselte. Zu Beginn des zweiten Viertels war der Würzburger wieder im Spiel. Nowitzki erzielte zwar bis zur Pause 13 Punkte, dennoch lag der Vizemeister beim Seitenwechsel mit 45:53 hinten.

          Nowitzki-Gala in der zweiten Halbzeit

          „Die waren uns im ersten Durchgang überlegen, weil wir nicht aggressiv genug waren. Aber das haben wir dann geändert“, so Nowitzki, der die zweite Halbzeit zu seiner Gala machte. Allein im dritten Viertel warf er 15 Punkte und brachte Dallas in der 33. Minute mit 73:72 in Führung. Dabei glänzte Nowitzki vor allem von der Freiwurflinie, wo er 13 seiner 15 Versuche verwandelte.

          „Er ist einer dieser Spieler, die jedes Mal 15 bis 18 Freiwürfe bekommen. Damit musst du als Gegner erstmal klar kommen“, meinte Utah-Coach Jerry Sloan. Aber auch in der Defensive bot Nowitzki eine starke Leistung und holte zehn Sekunden vor Schluss, als Dallas mit 106:103 vorne lag, den entscheidenden Rebound unter dem eigenen Korb.

          Schrempfs Supersonics im neuen Jahr sieglos

          Für die Mavericks war der 108:105-Erfolg der 28. Saisonsieg. Damit bleiben die Texaner die Nummer eins der NBA. Eine überraschende Niederlage gab es für die Los Angeles Lakers. Die Kalifornier blamierten sich bei NBA-Schlusslicht Memphis Grizzlies mit 118:128. Lakers-Superstar Kobe Bryant war mit 25 Punkten noch der Beste eines enttäuschenden Gäste-Teams.

          Auf den ersten Sieg im neuen Jahr müssen weiterhin die Seattle Supersonics warten. Das Team des deutschen Assistenztrainers Detlef Schrempf unterlag bei den Phoenix Suns mit 102:113. Somit kassierte Seattle trotz 29 Punkten und sagenhaften 21 Rebounds von Nick Collison die fünfte Niederlage nacheinander.

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