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Vendée Globe : Skipper nach dramatischer Rettungsaktion zurück an Land

  • Aktualisiert am

So nahm ihn die Marine in Empfang: Kevin Escoffier (Zweiter von rechts) wird gerettet. Bild: AP

Das Boot von Escoffier war zerbrochen, ein Vendée-Globe-Konkurrent hatte ihn aus Seenot gerettet. Nun setzte ihn eine Marine-Fregatte ab. Nicht ganz der Zieleinlauf, von dem der Skipper träumte.

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          Der Franzose Kevin Escoffier ist nach seiner Havarie beim Segelrennen Vendée Globe auf der Insel La Reunion angekommen. Eine Fregatte der französischen Marine setzte den 40-Jährigen ab, der sich sofort bei seinen Helfern bedankte.

          „Vielen Dank an die französische Marine, vielen Dank an meinen Freund Jean Le Cam“, sagte Escoffier, kurz nachdem er seine Füße auf den Kai des Militärstützpunktes gesetzt hatte. Le Cam hatte seinen Landsmann Escoffier am 1. Dezember in einer dramatischen Aktion aus der Seenot gerettet, nachdem dessen Boot bei der Regatta einmal um die Welt durchgebrochen war. Der Skipper trieb bei hohem Wellengang stundenlang auf einem Rettungsfloß umher.

          Escoffier „hin- und hergerissen“

          Am vergangenen Sonntag kletterte Escoffier dann an Bord der Fregatte Nivose, die ihn nun wieder an Land brachte. Escoffier war bei seiner Ankunft „hin- und hergerissen“. Auf der einen Seite sei er enttäuscht, dass die Vendee Globe für ihn beendet sei. „Aber es gab auch eine schöne menschliche Geschichte mit Jean Le Cam und eine schöne menschliche Geschichte mit den Matrosen auf der Nivose“, sagte er.

          Fuß wieder auf festem Boden: Kevin Escoffier betritt den Marinestützpunkt.
          Fuß wieder auf festem Boden: Kevin Escoffier betritt den Marinestützpunkt. : Bild: AFP

          Am Sonntag wird der Skipper aufs französische Festland zurückkehren und am Dienstag seine Familie wiedersehen. Für den Hamburger Boris Herrmann geht das Rennen unterdessen weiter. Der 39-Jährige belegte am Donnerstagmittag Rang acht unter 28 noch aktiven Seglern.

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