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Rennfahrer Walter Röhrl : „Man sollte sich mehr mit modernem Diesel beschäftigen“

  • -Aktualisiert am

Damals lag noch Schnee: Walter Röhrl 1986 bei der „Monte“ Bild: Imago

Walter Röhrl ist eine Motorsport-Legende. Im Interview spricht er über das Wiedersehen mit der Rallye Monte Carlo, den schneelosen Col de Turini, die Probleme von Elektromobilität und das mühsame Erlernen der Langsamkeit.

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          Sie haben neulich an der Rallye Monte Carlo Historique teilgenommen. 40 Jahren zuvor hatten Sie Ihren ersten Sieg bei der Monte erzielt. Kamen Erinnerungen auf?

          Ja, es war toll. Das Besondere war, dass der Automobilclub von Monaco an mich herangetreten ist und gefragt hat, ob ich zum Jubiläum meines ersten Monte-Siegs die Rallye fahren wolle. So konnte ich die Strecken sehen, auf denen ich vor 33 Jahren zum letzten Mal unterwegs war. Aber woran ich nicht an geringsten gedacht hatte, war das Interesse der Leute. Es war unvorstellbar, was sich da an den Kontrollpunkten abgespielt hat. Wer da alles Autogramme von mir wollte. Es war wie eine Triumphfahrt durch Frankreich. Es war unglaublich. Du fährst in eine Wertungsprüfung und denkst dir: Was machen die alle hier, sind die bescheuert?

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