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Amerika erlaubt Marihuana : Im Baseball darf gekifft werden

  • Aktualisiert am

Neue Regeln im Baseball: Die Liga testet auf Opioide und mehr. Bild: AP

Die Major League Baseball hat ihre Drogenpolitik überarbeitet: Nach dem Tod eines Pitchers werden die Tests verschärft. Marihuana aber wird auf eine Stufe mit Alkohol gestellt.

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          Die Major League Baseball (MLB) streicht Marihuana zur neuen Saison von der Liste der verbotenen Substanzen und wird seine Profis künftig auf Opioide, Kokain sowie Fentanyl testen. Das gab die nordamerikanische Profiliga nach einer Einigung mit der Spielergewerkschaft MLBPA bekannt.

          Werden bei Spielern entsprechende Substanzen nachgewiesen, müssen sie sich in Behandlung begeben, ansonsten drohen Strafen. Marihuana wird auf eine Stufe mit Alkohol gestellt. In den Spielzeiten 2020 und 2021 soll es für die Teams verpflichtende Informationsprogramme zum Thema Drogen geben.

          Ein Grund für den Vorstoß ist der Tod von Tyler Skaggs. Der Pitcher der Los Angeles Angels war Anfang Juli gestorben, beim 27-Jährigen wurde ein Mix aus Alkohol und den Schmerzmitteln Fentanyl und Oxycodon nachgewiesen.

          Bislang wurden Spieler in der MLB nach positiven Marihuana-Tests mit Geldstrafen belegt. In einigen Bundesstaaten wurde das Rauschmittel, das auch als Arznei verwendet wird, legalisiert.

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