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Michael Vesper : Keine politischen Proteste im Stadion!

  • -Aktualisiert am

Eine Aktion mit großer Wirkung: Tommie Smith (Mitte) und John Carlos (rechts) 1968 in Mexiko Bild: dpa

Wollen wir wirklich politischen Botschaften im Sport Tür und Tor öffnen? Das wäre fatal. Denn so würden auch solche Statements eine Bühne bekommen, denen wir auf keinen Fall den großen Auftritt ermöglichen sollten. Ein Gastbeitrag.

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          Der Autor ist Gründungsmitglied der Grünen, Minister a. D., Berater des Internationalen Olympischen Komitees, war von 2006 bis 2017 Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes und ist seit 2018 Präsident von Deutscher Galopp.

          Die zum Himmel gereckten, schwarz behandschuhten Fäuste von John Carlos und Tommie Smith bei der Siegerehrung für den 200-Meter-Lauf in Mexiko 1968 sind bis heute einer der prägnanten Momente der olympischen Geschichte. Deshalb wird daran im Olympischen Museum in Lausanne erinnert. Zum Modell taugen sie nicht. Die überragende Wirkung der Geste beruht auf ihrer Erstmaligkeit und offensiven Kühnheit. Die beiden haben damals bewusst gegen die Regel verstoßen und sind dafür auch bestraft worden.

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