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Darts-WM : Hopp und Ex

Aus der Traum: Max Hopp scheitert bei der Darts-WM in Runde eins Bild: LAWRENCE LUSTIG

Die deutschen Hoffnungen bei der Darts-WM enden abermals viel früher als erwartet: Junioren-Weltmeister Max Hopp ist als letzter der drei Starter ausgeschieden. Der 19 Jahre alte Profi war gegen einen gleichwertigen Gegner chancenlos.

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          Die Professional Darts Corporation muss ihre Expansionspläne ein weiteres Jahr in der Schublade lassen: Die Profi-Darts-Organisation und ihr Chef Barry Hearn hoffen seit Jahren auf einen deutschen Superstar, um den lukrativen deutschen Markt mit seinem schon jetzt recht dartsbegeisterten TV-Publikum noch intensiver erschließen zu können. Aber Max Hopp, der aussichtsreichste deutsche Nachwuchsspieler, ist in Runde eins der Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace gescheitert. Als frischgebackener Junioren-Weltmeister hatte er vor dem Turnier Erwartungen geschürt, denen er noch nicht gewachsen war. Umso enttäuschter wirkte er nach der bitteren Auftakt-Niederlage bei seiner vierten WM-Teilnahme, nachdem er im Vorjahr immerhin die zweite Runde erreichte hatte. Nachdem zzvor bereits Jyhan Artut und René Eidams ausgeschieden waren, geht die WM nach den Feiertagen ohne deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase.

          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bei der 1:3-Niederlage gegen den Niederländer Benito van de Pas, in der Geldrangliste etwas besser plaziert als die Nummer 45 Hopp, zielte Hopp vor allem beim Check-out, dem von den Spielregeln erzwungenen finalen Wurf auf ein Doppelfeld zum Herunterspielen der 501 Punkte eines jeden Legs, immer wieder knapp daneben. Die Quote lag am Ende bei 25 Prozent weit unter den Möglichkeiten Hopps.

          Im Verlauf der knapp 45 Minuten langen Partie fand Hopp erst in fast aussichtsloser Lage etwas besser ins Spiel, als er nach 0:2-Satzrückstand und 0:2-Rückstand  im dritten immerhin noch einen vierten Durchgang erzwingen konnte. Der 22 Jahre alte Niederländer zeigte indes Nervenstärke und gewann letztlich verdient.

          Die Weltmeisterschaft bleibt somit eine britisch-niederländische Domäne. Unter den letzten 32 Spielern, die vom zweiten Weihnachtsfeiertag an bis zum 4. Januar den Weltmeister ermitteln, stehen mehr als zwei Dutzend Spieler aus diesen beiden Darts-Hochburgen.

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