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Mathieu van der Poel : Besser als der große Opa

  • -Aktualisiert am

Glanz: Straßenfahrer Mathieu van der Poel, Sieger des Amstel Gold Race Bild: dpa

Mathieu van der Poel ist der Enkel des berühmten Raymond Poulidor, dem „ewigen Zweiten“ der Tour de France. Nun beeindruckt der junge vielseitige Profi die Radsport-Welt – und zeigt ein Meisterstück.

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          Die Sieger von zehn Grand Tours schauten unmittelbar vor der Pressekonferenz der Tour of the Alps in Österreich gebannt auf ihre Smartphones. Sie verfolgten mit immer größerem Staunen das Finish des Amstel Gold Race am Sonntag. Eine Verfolgergruppe, angeführt vom Niederländer Mathieu van der Poel, machte Jagd auf die Spitzenreiter. Die Gruppe kam immer näher heran, erst 30, dann 20, dann 10 Sekunden – das waren die Abstände. 300 Meter vor dem Ziel waren die Ausreißer erreicht. Aus dem Pulk scherte dann noch van der Poel aus, und er gewann den Sprint.

          Der Radsport ist elektrisiert, er beobachtet mit großem Interesse den Werdegang des 24 Jahre alten Rennfahrers vom Continental Team Corendon-Circus. Er hatte zuvor schon die so genannten Halbklassiker Pfeil von Brabant und Quer durch Flandern gewonnen. Bei der Flandern-Rundfahrt vollbrachte van der Poel nach einem Sturz eine beeindruckende Aufholjagd als Solist – er wurde damit noch Vierter.

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