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Martin Kaymer : Aus 161,85 Metern eingelocht

  • Aktualisiert am

Das ging schnelle: Martin Kaymer schlug ab - und traf genau ins Loch Bild: AFP

Drei Ziele setzte sich Martin Kaymer für diese Saison - das erste erreicht er in der Wüste von Dubai. Er trifft per Hole-in-one. Für diesen historischen Moment gibt es einen Sonderbonus.

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          Mit dem ersten Hole-in-one seines Lebens hat sich Deutschlands Golfstar Martin Kaymer bei der Dubai Desert Classic einen jahrelangen Traum erfüllt. Das Ass des Weltranglisten-Vierten am siebten Grün der zweiten Runde zählte am Freitag zu den Höhepunkten des mit 2,5 Millionen Dollar dotierten Wettbewerbs in der Wüste am Golf.

          Es war das erste Mal in seiner glänzenden Karriere, dass Kaymer gleich mit dem ersten Schlag einlochte. Dank des Kunstschlags schob er sich später mit 133 Schlägen (66+67) gemeinsam mit dem Franzosen Grégory Bourdy (133-66+67) und dem Schotten Scott Jamieson (133-65+68) auf Rang vier vor.

          Die Führung übernahmen die schlaggleichen Rory McIlroy (131-66+65/Nordirland) und der Däne Thomas Björn (131-66+65) vor dem Spanier Rafael Cabrera-Bello (132-63+69). Der Ratinger Marcel Siem schaffte auf dem Par 72-Kurs in Dubai nach 134 Schlägen (65+69) den Sprung auf den geteilten siebten Rang unter 138 Startern ab.

          „Die Länge war perfekt. Erst dachte ich, der Schlag ist zu kurz“, meinte Kaymer über sein Kunststück an dem Par 3. Mit einem Eisen 8 hatte er den Ball abgeschlagen, die Kugel sprang einen Meter vor der Fahne auf und rollte danach schnurstracks in den Blechkelch unter der Fahne.

          Aus mehr als 161 Metern erfüllte sich der deutsche Golfspieler einen Traum

          Vor lauter Freude klatschte Kaymer seinen Caddie Chris Donald und den spanischen Mitspieler Miguel Angel Jimenez ab. „Das Ass kam genau zur richtigen Zeit“, erzählte Kaymer, der noch nach einem Bogey an Loch vier weiter hinter den brillant aufspielenden Weltranglistenzweiten McIlroy zurückzufallen drohte.

          Aber der Glücksschlag erlöste Kaymer von dem Druck, den er sich vor der Saison gemacht hatte: „Eine gute Runde beim Masters, den British-Open-Sieg und endlich ein Hole-in-one. Das ist mein Ziel für dieses Jahr.“ Für den Schlag erhielt der Rheinländer aus Mettmann eine Uhr als Sonderbonus. Aber die Prämie hatte er schon vor dem Kunststück an seinen Physiotherapeuten Rolf Klöttschen verwettet.

          Nach dem verpassten Cut bei seiner Titelverteidigung in Abu Dhabi und Rang acht vor einer Woche in Katar könnte Kaymer mit einem Sieg am Ende des „Wüsten-Swings“ doch noch seinen nächsten Coup am Golf landen.

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