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Abschied von Rad-Star Kittel : Die Quälerei eines Sportlers

  • -Aktualisiert am

Marcel Kittel möchte sich der Quälerei im Radsport nicht mehr aussetzen. Bild: Reuters

Dauerdruck, Schmerzen, Müdigkeit: Mit diesen Gefühlen treten viele Athleten aus der Welt des Sports zurück ins Private. Wenige reden darüber. Marcel Kittel hat das getan – und die Konsequenz daraus gezogen.

          Die Karriere in die Länge ziehen. Das geht in manchen Sportarten. Im Profi-Fußball kann ein Spieler einen Vertrag buchstäblich aussitzen. Auf der Ersatzbank lässt es sich gemütlich einrichten für eine Weile. Das Geld fließt trotzdem. Und das tägliche Training ist auch nicht etwas, wovor man sich fürchten müsste. Im Straßenradsport geht das nicht. Dort gibt es keine Ersatzbank. Dort gibt es nur Wettkampf. Nur hartes Training. Egal, ob es nun der Kapitän einer Mannschaft ist oder ein Helfer: Wer die erwartete Leitung nicht bringt, kann sich nicht verstecken. Im Radsport ist Leistung jederzeit sichtbar. Messbar. Das gilt besonders für Sprinter wie Marcel Kittel, der jetzt seinen Rücktritt bekanntgegeben hat. Die Spezialisten für den letzten Kilometer haben Siege zu liefern. Kittel hat das viele Jahre getan, allein 14 Etappen hat er bei der Tour de France gewonnen.

          Warum gerade auf den Sprintern enormer Druck lastet, lässt sich leicht erklären. Sie haben auf den Flachetappen ein ganzes Bataillon Helfer, die nichts anderes tun, als sie in Richtung Ziel zu bringen, auf dass der schnelle Mann dann am Ende den Sieg einfährt und die Prämien. Und die Anerkennung von Fans und Sponsoren, kurzum, dass er für Ergebnisse sorgt.

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