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Marathon-Star Kipchoge : „Die Welt wäre eine bessere, wenn alle laufen würden“

„Ich bin auf gar nichts stolz“: Der Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin den Marathon in 2:01:39 Stunden zurückgelegt hat. Bild: Reuters

In Berlin lief Eliud Kipchoge den Weltrekord im Marathon. Nun spricht er im Interview über seinen Antrieb, sein Glück, das Kopf-Management – und warum Laufen die Welt verändern kann.

          4 Min.

          Sind Sie stolz?

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Das erlaube ich mir nicht. Ich bin auf gar nichts stolz. Worauf sollte ich stolz sein?

          Sie haben am 16. September in Berlin den Marathon-Weltrekord auf 2:01:39 Stunden verbessert, um 78 Sekunden.

          Ich glaube an Leistung. Und ich glaube daran zu sagen: Die ist nicht genug. An einem anderen Tag kannst du besser sein.

          Die Zahlen sagen, dass Sie der stärkste Marathonläufer der Geschichte sind. Sie haben zehn von elf Marathons gewonnen. Sie sind Olympiasieger. Sie sind im Mai 2017 in Monza bei dem Projekt „breaking2“ die 42,195 Kilometer in 2:00:25 Stunden gelaufen...

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