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Eishockey-Star Leon Draisaitl : Das bittere Ende der Playoff-Hoffnungen

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Am Ende hat es einfach nicht gereicht: Leon Draisaitl (links) verpasst mit den Edmonton Oilers die Playoffs. Bild: USA TODAY Sports

Erst stellt er eine für einen Deutschen in der NHL noch nie erreichte Bestmarke auf, dann muss Leon Draisaitl doch noch eine Enttäuschung hinnehmen. Ausschlaggebend dafür ist ein anderer deutscher Eishockey-Profi.

          Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben endgültig keine Chance mehr auf den Einzug in die Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Der Nationalspieler unterlag mit seinem Team nach seinem in der vergangenen Woche aufgestellten Rekord beim Meisterschaftszweiten Las Vegas Knights 1:3, da Colorado Avalanche um den deutschen Goalie Philipp Grubauer beim 2:3 nach Penaltyschießen einen Punkt bei den St. Louis Blues holte, war die letzte theoretische Möglichkeit ohnehin bereits dahin.

          „Es nervt. Ich bin total frustriert und ziemlich enttäuscht“, sagte Kapitän Connor McDavid, nachdem die Oilers zum zwölften Mal in den vergangenen 13 Jahren die Meisterschaftsrunde verpasst hatten. Draisaitl bereitete den Treffer durch McDavid (25.) vor und verbuchte bereits seinen 102. Scorerpunkt der Saison. Für Colorado, das im Westen mit 86 Punkten nach zuletzt vier Siegen in Serie weiter auf dem letzten Wildcard-Rang liegt, kam Grubauer im Krimi in St. Louis auf 25 Paraden.

          Mit sechs Punkten Rückstand auf Colorado werden Dominik Kahun und die Chicago Blackhawks die Play-offs wohl nicht mehr erreichen. Bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets kam der Nationalspieler auf knapp neun Minuten Eiszeit.

          Beim 1:2 der bereits für die Finalrunde qualifizierten New York Islanders gegen die Toronto Maple Leafs wirkte Tom Kühnhackl ebenfalls 8:35 Minuten mit, im Tor kam Thomas Greiss nicht zum Einsatz.

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