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Über Stock und Stein : Erfolgreiche deutsche Crossläufer

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Wetterfest: Läuferinnen bei der Cross-EM in Tillburg Bild: dpa

Bei den Cross-Europameisterschaften laufen Anna Gehring und Samuel Fitwi Sibhatu jeweils zu Silber in den U23-Rennen. Die Türkin Yasemin Can gewinnt ihren dritten Titel.

          Die erst 21 Jahre alte Türkin Yasemin Can hat bei den Cross- Europameisterschaften in Tilburg nach 2016 und 2017 abermals Gold erobert und damit als erste Frau in der EM-Geschichte den Hattrick geschafft. Die in Kenia geborene Läuferin gewann das 8300-Meter-Rennen am Sonntag in 26:05 Minuten – mit nur einer Sekunde Vorsprung auf die Schweizerin Fabienne Schlumpf. Elena Burkhard von der LG Nordschwarzwald, im Vorjahr in der Slowakei EM-Fünfte, kam diesmal als Sechste (26:53) ins Ziel.

          Bei den Männern eroberte der Norweger Filip Ingebrigtsen nach 10.300 Metern Gold. Der 1500-Meter-Europameister von 2016 auf der Bahn kam in 28:49 Minuten ins Ziel, der Belgier Isaac Kimeli wurde mit drei Sekunden Rückstand Zweiter. Bester Deutscher wurde Florian Orth: Auf Platz 23 war der Regensburger genau eine Minute langsamer als der Sieger.

          Für die besten Resultate im 30-köpfigen Team des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) sorgten Anna Gehring und Samuel Fitwi Sibhatu, die in den U23-Rennen jeweils Silber gewannen. Die Kölnerin musste sich als Zweite über 6300 Meter in 20:36 Minuten nur der um zwei Sekunden schnelleren Dänin Anna Emilie Möller geschlagen geben. Nur der Franzose Jimmy Gressier war auf der 8300-Meter-Distanz schneller als Sibhatu. Der 22-Jährige, der für die LG Vulkaneifel startet, war 2015 als Flüchtling aus Eritrea nach Deutschland gekommen.

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