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Leichtathletik : Powell beendet Saison mit Fehlstart

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Ratloser Weltrekordler: Fehlstart, Disqualifikation, Saisonende Bild: REUTERS

Asafa Powell hat seine überragende Saison mit einem Fehlstart in Yokohama beendet. Der Jamaikaner hatte seinen Weltrekord von 9,77 Sekunden in diesem Jahr schon zwei Mal eingestellt und war in 13 Rennen unter 10 Sekunden geblieben.

          Supersprinter Asafa Powell hat die beste Saison seiner Karriere mit einem Fehlstart in Yokohama beendet. Beim Saison-Kehraus in Asien rafften sich die Leichtathleten noch einmal auf - die ganz großen Leistungen blieben aber aus.

          Den einzigen deutschen Sieg feierte am Samstag beim „Golden Grand Prix“ in Schanghai Stabhochspringerin Nastja Ryshich: Die EM-Neunte vom ABC Ludwigshafen setzte sich überraschend mit 4,51 Meter durch. Damit schwang sich die 29-Jährige 16 Zentimeter höher hinauf als im EM-Finale von Göteborg und scheiterte erst an der persönlichen Bestleistung von 4,64 m.

          Star in Schanghai war Liu Xiang

          Beim internationalen Top-Meeting in Yokohama wollte Powell erneut seinen fabelhaften 100-Meter-Weltrekord (9,77 Sekunden) angreifen, den er in dieser Saison bereits zwei Mal eingestellt hat. Aus diesem Grund hatte der 23 Jahre alte Jamaikaner am vorigen Wochenende sogar auf einen Einzel-Start beim Weltcup in Athen verzichtet. Doch diesmal ging der Schuß nach hinten los: „Power Powell“ verursachte den zweiten Fehlstart und wurde disqualifiziert. Zuvor war der überragende Sprinter in 13 Rennen unter 10 Sekunden geblieben.

          Star in Schanghai war Liu Xiang - auch ohne Weltrekord. Der von 40.000 Zuschauern umjubelte Chinese setzte sich über 110 Meter Hürden und in einem packenden Finish gegen seinen Dauerrivalen Allen Johnson (USA) durch. Mit 13,07 Sekunden blieb der 23 Jahre alte Olympiasieger allerdings deutlich über seinem am 11. Juli in Lausanne aufgestellten Weltrekord (12,88).

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