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Leichtathletik : Hartings Serie hält

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Seine Siegesserie hält: Robert Harting wirft den Diskus weiterhin weiter als alle anderen Bild: AFP

Diskuswerfer Robert Harting ist nicht zu schlagen: In Birmingham gelingt dem Olympiasieger sein 32. Sieg in Serie. Die anderen Deutschen enttäuschen dagegen beim Diamond-League-Meeting.

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          Diskus-Olympiasieger Robert Harting gelang am Sonntag in Birmingham bereits sein 32. Sieg in Folge: Mit nur einem gültigen Wurf über 66,64 Meter setzte sich der 27 Jahre alte Berliner im Alexander Stadium vor Gerd Kanter aus Estland (65,79) sowie Virgilijus Alekna aus Litauen (65,63) durch. Harting kassierte für seinen Sieg ein Preisgeld von 10.000 Dollar. Die Disziplin-Wertung in der Diamond League kann er nach Olympia-Gold, Welt- und Europameistertitel allerdings kaum noch gewinnen, da er in dieser Saison zum ersten Mal in dieser Wettkampf-Serie an den Start gegangen war.

          Harting hat sich im Frühjahr ganz auf die Olympischen Spiele in London und die EM in Helsinki konzentriert. Klarer Favorit auf die 40.000 Dollar Prämie für den ersten Platz im „Diamond Race“ ist deshalb Peking-Olympiasieger Kanter.

          Abgesehen von Harting verlief das Meeting aus deutscher Sicht eher enttäuschend. Speerwerferin Christina Obergföll verbesserte sich mit 63,19 Metern im letzten Versuch noch vom vierten auf den zweiten Platz. Genau wie drei Tage zuvor in Lausanne war Olympiasiegerin Barbora Spotakova auch in Birmingham nicht zu schlagen. Die Tschechin gewann mit 66,08 Metern.

          Die deutschen Stabhochspringerinnen erlebten eine totale Pleite. Sowohl Silke Spiegelburg als auch Martina Strutz scheiterten an ihren Einstiegshöhen von 4,57 und 4,42 Metern. Lisa Ryzih übersprang zwar 4,22 Meter, riss danach aber dreimal die nächste Höhe (4,42) und wurde nur Sechste. Siegerin dieses schwachen Wettbewerbs war Olympiasiegerin Jennifer Suhr aus den Vereinigten Staaten (4,65) vor der höhengleichen Kubanerin Yarisley Silva. Weitsprung- Europameister Sebastian Bayer verpasste das Podest ebenfalls klar. Er wurde mit 7,76 Metern nur Sechster.

          Mo Farah gewinnt weiter

          Für die internationalen Höhepunkte sorgte das amerikanische Team. Carmelita Jeter gewann das 100-Meter-Rennen in 10,81 Sekunden vor Shelly-Ann Fraser-Pryce (10,90) aus Jamaika. Bei den Olympischen Spielen in London hatte die Weltmeisterin das Duell mit ihrer Rivalin noch verloren.

          Olympiasieger Aries Merritt hatte über 110 Meter Hürden vorab einen Weltrekord in Aussicht gestellt. Bei seinem Sieg vor den Landsleuten Jason Richardson und David Oliver reichte es für den 27 Jahre alten Amerikaner aber immerhin für die Weltklasse-Zeit von 12,95 Sekunden. Über 200 Meter wurde der frühere Weltmeister Tyson Gay nach 20,21 Sekunden nur Zweiter hinter dem Jamaikaner Nickel Ashmeade (20,12). Dafür gewann Doppel-Olympiasieger Mo Farah aus Großbritannien zum Abschluss das nur selten ausgetragene Zwei-Meilen-Rennen (8:27,24 Minuten). Der Publikumsliebling war erst am Freitag Vater von Zwillingen geworden.

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