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Leichtathletik-Hallen-WM : Silber für Schwanitz und Mohr

  • Aktualisiert am

Schöner fliegen: Maria Kuchina aus Russland Bild: REUTERS

Kugelstoßerin Christina Schwanitz und Stabhochspringer Malte Mohr gewinnen Medaillen für die deutschen Leichtathleten bei der Hallen-WM. Zwei Siegerinnen gibt es im Hochsprung.

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          Stabhochspringer Malte Mohr hat bei der Hallen-WM in Zoppot die dritte Silbermedaille für das deutsche Team gewonnen. Der 27 Jahre alte Routinier vom TV Wattenscheid überquerte am Samstagabend 5,80 Meter, musste sich aber dem höhengleichen Griechen Konstadinos Filippidis geschlagen geben.

          Der neue Weltmeister überquerte die Sieghöhe im ersten Versuch, Mohr erst im zweiten Anlauf. Dritter wurde der Tscheche Jan Kudlicka, der die 5,80 im dritten Versuch schaffte. Titelverteidiger Renaud Lavillenie (Frankreich) konnte wegen einer Verletzung ebenso wenig antreten wie Weltmeister Raphael Holzdeppe und der Olympia-Zweite Björn Otto.

          5,80 im zweiten Versuch: Silber für Mohr

          Schwanitz stößt knapp 20 Meter

          Kugelstoßerin Christina Schwanitz hatte sich zuvor ebenfalls die Silbermedaille erkämpft. Die 28-Jährige aus dem Erzgebirge musste sich mit 19,94 Metern nur der haushohen Favoritin Valerie Adams geschlagen geben. Die Neuseeländerin verteidigte ihren Titel mit der Jahresweltbestleistung von 20,67 Metern. WM-Dritte wurde die Chinesin Lijiao Gong (19,24).

          Schwanitz hatte im vorigen Jahr auch bei der Freiluft-WM in Moskau Silber gewonnen. Ihre Teamkollegin Josephine Terlecki aus Halle/Saale war mit 17,11 Metern als 15. der Qualifikation ausgeschieden.

          Stark im Ring: Christina Schwanitz

          Zwei Siegerinnen im Hochsprung

          Die deutsche Hochsprung-Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch ist auf dem achten Platz gelandet. Die 23-Jährige aus Tübingen überquerte 1,90 Meter und verfehlte ihre persönliche Bestleistung um sieben Zentimeter.

          Den WM-Titel teilten sich die Russin Maria Kuchina und die Polin Kamila Licwinko, die jeweils 2,00 Meter meisterten. Mit Bronze musste sich die höhengleiche Spanierin Ruth Beitia begnügen. Die frühere Weltmeisterin Blanka Vlasic wurde bei ihrem Comeback Sechste.

          Goldene Landung: die Polin Kamila Licwinko wird Weltmeisterin bei den Heimspielen

          Tesfaye läuft über 1500 Meter hinterher

          Homiyu Tesfaye hat im 1500-Meter-Finale den achten Platz belegt. Mit seiner Zeit von 3:39,90 Minuten verpasste der 20 Jahre alte Frankfurter, der in Äthiopien geboren wurde, eine Medaille deutlich. Hallen-Weltmeister wurde Ayanleh Souleiman aus Dschibuti in 3:37,52 Minuten.

          Roleder Sechste über die Hürden

          Die Amerikanerin Nia Ali hat sich überraschend den Titel im 60-Meter-Hürdensprint gesichert. Im Finale setzte sie sich in 7,80 Sekunden vor der haushohen Favoritin Sally Pearson aus Australien (7,85) durch. Die Leipzigerin Cindy Roleder wurde in 8,01 Sekunden Sechste vor der deutschen Meisterin Nadine Hildebrand vom VfL Sindelfingen (8,02).

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