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NBA : Die große Show des LeBron James

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„Ich hatte das Gefühl, dass jeder Wurf ein Treffer war“: LeBron James. Bild: AP

Basketball-Superstar LeBron James ist nicht zu bremsen und erzielt 57 Punkte in einer Partie. Selbst der Gegner schwärmt. Ziemlich schlecht indes läuft es derzeit für zwei Deutsche in der NBA.

          Basketball-Superstar LeBron James hat alles gewonnen. Dreimal den NBA-Titel, viermal wurde er zum MVP in der besten Liga der Welt ernannt. Doch selten überragte der 32-Jährige so sehr wie beim 130:122 seiner Cleveland Cavaliers bei den Washington Wizards am Freitag (Ortszeit). Mit 57 Punkten zeigte James einen seiner besten Auftritte überhaupt. „Er war heute Nacht auf einem anderen Level“, urteilte Washington-Profi Kelly Oubre Jr..

          Seit Saisonbeginn gab es einige Zweifel an der Stärke von James. Mit seinen schlecht gestarteten Cavs stand er vor dem Duell in der amerikanischen Hauptstadt nach vier Pleiten in Serie stark unter Druck. Mit der zweithöchsten Ausbeute seiner Karriere nach 61 Punkten für die Miami Heat 2014 brachte er seine Kritiker nun zum Schweigen. „Wir haben heute einen der besten Spieler gesehen, der jemals Basketball gespielt hat“, schwärmte Wizards-Trainer Scott Brooks.

          „Ich hatte das Gefühl, dass jeder Wurf ein Treffer war“, erklärte James nach seiner Gala. 23 Versuche waren aus dem Feld erfolgreich, zwei Dreier und neun Freiwürfe fanden ebenfalls das Ziel. „Er war unglaublich. Verrückt“, jubelte Team-Kollege Kevin Love. Ganz nebenbei erreichte James mit seiner Gala-Vorstellung als jüngster NBA-Profi die Marke von 29.000 Punkten.

          Dirk Nowitzki bleibt mit den Dallas Mavericks dagegen weiterhin das schlechteste Team in der NBA. Die Mannschaft das deutschen Topspielers verlor am Freitag (Ortszeit) gegen die New Orleans Pelicans mit 94:99 (46:55) und kassierte die neunte Niederlage im zehnten Match. Nowitzki kam in 22 Minuten auf sieben Punkte und sechs Assists. „Zu verlieren ist nie toll. Vor allem, wenn man in letzten zehn Jahren so viele Spiele gewonnen hat“, sagte ein nachdenklicher Nowitzki. „Wir müssen uns jetzt irgendwie zurückkämpfen. Es ist derzeit noch zu früh, einfach zu aufzugeben.“

          Auch Dennis Schröder und die Atlanta Hawks setzten ihre Negativserie fort. Gegen die Houston Rockets hatte das Team des deutschen Spielmachers beim 104:119 (51:69) keine Chance. Mit einem Sieg aus neun Partien stehen die Hawks in der Eastern Conference auf dem letzten Platz. Schröder kam auf 16 Punkte und vier Assists.

          Daniel Theis bleibt dagegen mit Boston Celtics weiter auf Erfolgskurs. Mit dem 101:94 (37:55) bei den Oklahoma City Thunder siegten die Celtics zum siebten Mal in Serie. Celtics-Star Kyrie Irving überzeugte mit 25 Zählern. Paul Zipser hat mit den Chicago Bulls überraschend den zweiten Erfolg gefeiert. Der frühere Bayern-Profi erzielte beim 105:83 (44:45) bei den Orlando Magic in 22 Minuten zehn Punkte.

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