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Tennis-Spektakel Laver Cup : Gefeiert wie Rockstars

  • -Aktualisiert am

Ein Küsschen für den Pokal: Roger Federer (Mitte) beim Laver Cup Bild: AFP

Roger Federer und Rafael Nadal geben beim Laver Cup ein kongeniales Paar ab, Alexander Zverev sorgt am Ende für die Krönung. Doch die Veranstaltung hat viele Kritiker – zurecht?

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          Nach dem Regen kam die Sonne wieder raus, doch es kann gut sein, dass es den Männern vom Team Europa ein wenig zu hell war angesichts einer ziemlich kurzen Nacht. Bevor sie losgezogen waren, hatte der Schweizer Boss persönlich angekündigt, im ersten Teil des neuen Tages werde es bei der Feier darum gehen, wer am längsten durchhalte. Er selbst werde vermutlich nicht der Sieger sein, aber er wolle es trotzdem versuchen. Roger Federers Stimme klang lädiert, er hatte Ringe unter den Augen und wirkte erschöpft nach dem emotionalen Heimspiel beim Laver Cup in Genf, aber im Bett dieser Erschöpfung schlummerte unübersehbar ein spezielles Glücksgefühl. Nicht nur, weil er mit seinen Europäern zum dritten Mal den Vergleich mit dem Rest der Welt gewonnen hatte (13:11), sondern vor allem wegen der unvergesslichen Momente, die ihm die Landsleute geschenkt hatten.

          Das alles habe ihn sehr bewegt, sagte er zum Abschied. Dieses Wochenende in Genf wird irgendwann zu den besten Erinnerungen gehören. Wie schon bei der Premiere in Prag und im vergangenen Jahr in Chicago spielten sie dreimal vor ausverkauftem Haus. Und obwohl Federer in gewisser Weise als Weltbürger überall ein Heimspiel hat, feierten sie ihn wie einen Rockstar.

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