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Kurzbahn-WM der Schwimmer : Gleich ein Rekord

  • Aktualisiert am

Aufgewühltes Gewässer: Deutsche Schwimmerinnen brechen 21 Jahre alten Rekord Bild: dpa

„Besser geht’s nicht“, schwärmt Freistil-Schwimmerin Jessica Steiger, nachdem sie mit der deutschen Frauen-Staffel einen Rekord aufstellte. Stimmte leider nicht ganz.

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          Die deutschen Schwimmerinnen haben zum Auftakt der Kurzbahn-WM einen mehr als zwei Jahrzehnte alten Rekord gebrochen und sich auch ohne Medaille über einen erfolgreichen Start gefreut. Am ersten Tag der Titelkämpfe in Hangzhou unterbot die 4x100-Meter-Freistil-Staffel den deutschen Rekord von den Weltmeisterschaften 1997 in Göteborg – und das gleich zweimal. „Besser geht’s nicht“, sagte Jessica Steiger nach der Endlauf-Zeit von 3:33,27 Minuten, die zu Platz sechs reichte. „Das Finale hat total viel Spaß gemacht.“

          Kurz vor dem Auftritt der deutschen Becken-Asse erlebten die Zuschauer in der spektakulären Schwimm-Arena in der chinesischen Millionenstadt die ersten Weltrekorde der WM. Zunächst triumphierte der Japaner Daiya Seto über 200 Meter Schmetterling in 1:48,24 Minuten. Er löste damit den Südafrikaner Chad le Clos, der das erste Mal seit 2012 bei Kurzbahn-Weltmeisterschaften nicht siegte und diesmal Zweiter wurde, als Weltrekordhalter ab. Im letzten Wettkampf des Tages unterboten die amerikanischen Freistilschwimmer in der 4x100-Meter-Staffel ihre eigene Bestmarke in 3:03,03 Minuten um 27 Hundertstelsekunden.

          2,35 Sekunden fehlen zu Bronze

          Jessica Steiger, Annika Bruhn, Reva Foos und Marie Pietruschka hatten bereits im Vorlauf mit ihrer Zeit von 3:34,31 Minuten überzeugt und die 21 Jahre alte nationale Bestmarke erstmals unterboten. „Die vier Mädels sind hervorragend geschwommen“, sagte Henning Lambertz. Der Chefbundestrainer hofft mit Blick auf Olympia, „dass wir das Richtung Tokio auch auf die lange Bahn tragen können“. Zu den Chinesinnen, die Bronze holten, fehlten dem deutschen Quartett am Ende 2,35 Sekunden. Den Sieg sicherten sich die Amerikanerinnen in 3:27,78 Minuten vor dem Team aus den Niederlanden (3:28,02).

          Bei den Männern erreichte Rückenschwimmer Christian Diener über 100 Meter in persönlicher Bestzeit von 50,04 Sekunden das Finale am Mittwoch. „Das war schon ein geiles Rennen“, sagte der Potsdamer nach dem Halbfinale. Im Endlauf nicht dabei sind die Brustschwimmer Marco Koch und Fabian Schwingenschlögl. Beide schieden im Halbfinale über 100 Meter aus.

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