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Kurzbahn-EM : Goldmedaillen im Minutentakt für Janine Pietsch

  • Aktualisiert am

Zweimal Gold an einem Abend: Janine Pietsch Bild: AP

Nur wenige Minuten nach ihrem Titelgewinn über 50 Meter Rücken hat Janine Pietsch die deutsche 4 x 50-Meter-Lagenstaffel bei den Kurzbahn-EM der Schwimmer in deutscher Rekordzeit zur Goldmedaille geführt.

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          Den deutschen Schwimmern winkt in Europa wieder die Spitzenposition. Die Titelgewinne durch Weltmeisterin Janine Pietsch über 50 Meter Rücken und die Frauen-Lagenstaffel ließen die Ausbeute des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei den Kurzbahn-Titelkämpfen in Helsinki auf fünf Gold-, vier Silbermedaillen und einmal Bronze anwachsen.

          In den letzten zwölf Wettbewerben muß die DSV-Elite am Sonntag allerdings nachlegen, um dem Anspruch von Sportdirektor Örjan Madsen gerecht zu werden: „Die zwei Titel sind schön, aber die anderen sind uns auf den Fersen.“

          „Weltrekord wäre schön gewesen

          Die Frauen-Lagenstaffel mit Janine Pietsch (Ingolstadt), Janne Schäfer aus Wolfsburg, der Magdeburgerin Antje Buschschulte und Daniela Samulski (Wuppertal) krönte den Samstag mit Gold und Rekord von 1:47,55 Minuten. Madsen: „Weltrekord wäre schön gewesen.“ Den verfehlte das Quartett nur um 11/100 Sekunden.

          Weltmeisterin und Europarekordlerin Pietsch griff sich im Rücken-Sprint über 50 Meter nach 27,32 Sekunden mit 12/100 Vorsprung Gold und war nach Platz vier über die doppelte Distanz, wo sie Bronze nur um 2/100 verpaßte, restlos zufrieden: „Ich wußte, daß ich zulegen konnte. Jetzt bin ich glücklich.“

          Frankreichs Manaudou in Glanzform

          Antje Buschschulte staunte über sich selbst am meisten. Im Vorlauf über 100 m Schmetterling rutschte der Magdeburgerin in 58,00 Sekunden ein deutscher Rekord heraus, den sie als Halbfinal-Zweite auf 57,61 unterbot. „Ich bin bekloppt. Aber es ging einfach total gut“, sagte sie schon am Morgen. Im Endlauf am Sonntag gilt Antje Buschschulte als Medaillen-Bank. Daniela Samulski kam als Fünfte weiter.

          Frankreichs Olympiasiegerin Laure Manaudou schwimmt weiter in Glanzform. Sie unterbot ihren zwölf Monate alten Weltrekord über 400 Meter Freistil um 7/10 Sekunden auf 3:56,09 Minuten: „Das lief wie erwartet“, sagte sie. Für die 20jährige war es das dritte Gold in der finnischen Hauptstadt. Annika Lurz aus Würzburg verpaßte als Vierte in 4:02,91 den fast 20 Jahre alten deutschen Rekord von Astrid Strauß aus Berlin (4:02,05) nur knapp. Weltmeister Juri Prilukow (Rußland) stellte in 14:16,13 Minuten Europarekord über 1.500 Meter Freistil auf und gewann diese EM-Strecke zum fünften Mal hintereinander.

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