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Kommentar zu Angelique Kerber : Auf einem guten Weg

  • -Aktualisiert am

Will eine „noch bessere Angie“ werden: Tennisspielerin Kerber Bild: EPA

Das Niveau, auf dem Angelique Kerber in dieser Saison gespielt hat, ist beachtlich. Doch sie selbst glaubt, „noch eine bessere Angie“ werden zu können. Was es zu beweisen gilt.

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          Die letzten Stunden des Jahres 2017 waren angebrochen, Angelique Kerber trug ein knielanges, schwarzes Kleid mit Pailletten am Ausschnitt und sah bei der Silvestergala in Perth ausgesprochen chic aus. Nun gibt man sich ja bei solchen Gelegenheiten meist Mühe, einen guten Eindruck und ein freundliches Gesicht zu machen, aber sie vermittelte nicht den Eindruck, als müsse sie sich verstellen; es schien ihr gut zu gehen. Auf die Frage, worauf sie sich im neuen Jahr am meisten freue, antwortete sie, darauf, wieder ihre Leidenschaft auf dem Platz zeigen zu können und Schritt für Schritt „zur besten Angie zu kommen, die ich sein kann“.

          Was aus dem Plan wurde? Zehn Monate und 65 Spiele später klingt ihr Fazit so: „Ich war dran, teilweise jedenfalls, ganz besonders in wichtigen Matches, in Wimbledon, aber auch schon in Australien. Das war die zweitbeste Saison meiner Karriere, und ich bin auf einem guten Weg.“ Sicher, das Ende hatte sie sich anders erhofft und vorgestellt als in Gestalt einer Niederlage gegen die Amerikanerin Sloane Stephens. Zwei Niederlagen in drei Spielen der Vorrunde waren zu viel, um im Halbfinale des Turniers der Besten des Jahres in Singapur zu landen.

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