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FAZ Plus Artikel Kickbox-Weltmeisterin Lang : Vom Küken zur Kriegerin

  • -Aktualisiert am

Will ihren WM Titel von 2018 verteidigen: Kickboxerin Marie Lang Bild: Picture-Alliance

Als Marie Lang zum Kickboxem kam, war sie ein „megaschüchterner Teenie“ – immer in der Opferrolle, wenn sie in der Disco einer begrapscht hat. Dank ihres Sports und ihres Trainers ist sie nun stark. Nur eines ist geblieben.

          Mladen Steko und Marie Lang. Der Trainer und seine Athletin. „Manchmal bin ich sauer“, sagt Steko, „manchmal geht mir ihre Nettigkeit auf die Nerven.“ Ja, im Training, sagt Marie Lang, die Kickbox-Weltmeisterin, da sei sie manchmal wirklich zu nett. Es sei ja so: Wenn sich im Sparring bei einer Gegnerin, die man kenne und möge, eine Lücke in der Deckung auftue, müsse man sie nutzen. „Daraus lernen beide“, sagt Marie Lang. „Aber das kostet mich dann schon Überwindung.“

          Michael Eder

          Sportredakteur.

          Im Ring, wo sie am Mittwoch im Münchner Circus Krone Bau gegen die griechische Europameisterin Athina Evmorfiadi abermals den WM-Titel gewann, sieht es anders aus. Da gehe es darum, welche Emotionen man zulasse, sagt Steko. Darum, alles auf den Kampf zu reduzieren. Darum, auch andere Schalter hochzuziehen, nicht nur den, der das Liebsein reguliert. Auch den, der die Wut hochfährt, die Aggression. Man muss bereit sein, das Maximale zu geben, sagt der Trainer, zum Krieger zu werden, zur Kriegerin. Danach kehrt man ins zivilisierte Leben zurück. Ins Liebsein, in die Sanftheit. Bis zum nächsten Kampf.

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          Vor einem Jahr im WM-Kampf die Siegerin: Marie Lang (links) bezwang in München die Slowakin Lucia Krajcovic.

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