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Jubel bei deutschen Frauen : Kanutin Funk holt nach Olympia-Gold auch WM-Titel

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Platz eins im olympischen Wasserkanal, Platz eins bei der WM: Ricarda Funk ist in Topform. Bild: AP

Während die deutschen Slalomkanutinnen bei den Welttitelkämpfen in der Wassersportarena von Bratislava einen beeindruckenden Doppelerfolg bejubeln, bleiben die Männer in ihrem WM-Finale ohne Medaillen.

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          Olympiasiegerin Ricarda Funk hat ihre Saison gekrönt und auch Gold bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft gewonnen. Die 29-Jährige kam am Samstag im slowakischen Bratislava am besten durch den Stangenwald. Den deutschen Doppelerfolg macht Elena Lilik, die unter ihrem Mädchennamen Apel bekannt ist, als Zweite perfekt.

          Funk gelang damit ein historischer und vermutlich einmaliger Triumph, der durch die einjährige Verschiebung der Olympischen Sommerspiele möglich wurde. Denn normalerweise finden im Olympia-Jahr keine Weltmeisterschaften statt.

          „Dass ich das so geschafft habe, ist einfach unglaublich“, sagte Funk. Dem Doppelerfolg in diesem Jahr war im Olympia-Jahr 2016 eine große Enttäuschung vorausgegangen. „2016 war ich so traurig, dass ich nicht ins Olympia-Team gekommen bin.“ Deshalb habe sie sich das große Ziel Olympia für 2020 und – nach der Verschiebung – 2021 gesetzt. „Es ist total verrückt und ich kann es noch nicht wirklich glauben“, sagte die frischgebackene Weltmeisterin.

          Auch Lilik war hoch erfreut. „Ich bin super zufrieden mit meiner Zeit“, sagte sie nach ihrer fehlerfreien Fahrt. „Es ist so aufregend, ich kann es gar nicht glauben.“. Sie und Funk teilen sich nicht nur das Podest bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei: Die beiden Kanutinnen sind auch auf Zimmer 508 in ihrem Hotel Zimmergenossinnen.

          An den Erfolg der Frauen konnten die Männer in ihrem WM-Finale nicht anknüpfen. Zwar konnte sich im Halbfinale mit Noah Hegge, Hannes Aigner und Stefan Hengst gleich ein Trio im Feld der letzten zehn Starter einreihen. Beim Finalsieg des Franzosen Boris Neveu mussten sich Hengst und Hegge dann aber mit den Plätzen fünf und sechs begnügen. Der Olympia-Dritte Aigner verpasste sogar ein Tor und musste damit alle Titelträume begraben.

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