https://www.faz.net/-gtl-9qekc

Kanu-WM : Starker Start für deutsche Flotte

  • Aktualisiert am

Starke Männer: „Am Ende hat uns das Publikum ins Ziel getragen.“ Bild: AP

Tom Liebscher und der deutsche Kajak-Vierer der Männer gewinnen bei der Kanu-WM in Ungarn jeweils Gold – allerdings in nicht olympischen Wettbewerben. Doch auch dort sind die Aussichten gut.

          Olympiasieger Tom Liebscher und der Kajak-Vierer der Männer haben dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) bei der WM in Szeged die ersten Goldmedaillen beschert. Liebscher gewann im Einer über 500 Meter ebenso wie das Männer-Quartett über die doppelte Distanz. „Das war ein starker Start in die WM. Und wenn das Vorspiel gelingt, ist das Ende meistens auch gut“, sagte DKV-Sportdirektor Jens Kahl dem SID mit Blick auf die Entscheidungen in den olympischen Klassen am Wochenende.

          Liebscher, der über die nicht olympischen 500 Meter vor einem Jahr bereits Silber gewonnen hatte, setzte sich in einem packenden Rennen knapp gegen den Weißrussen Mikita Borikau durch. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn noch abfange. Das war hoffentlich ein Fingerzeig für den Vierer“, sagte Liebscher. Der Dresdner ist auch Teil des deutschen Quartetts über die 500 Meter, das am Sonntag als Titelverteidiger ebenfalls Gold und damit auch vier Quotenplätze für Tokio 2020 holen will.

          Nur eine halbe Stunde nach Liebscher siegte der Vierer über die nicht mehr olympischen 1000 Meter und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. „Hier erneut ganz oben zu stehen, ist absolut großartig. Am Ende hat uns das Publikum ins Ziel getragen“, sagte Jakob Thordsen (Hannover), der vor 4000 Zuschauern gemeinsam mit Tobias-Pascal Schultz (Essen), Lukas Reuschenbach (Oberhausen-Sterkrade) und Felix Frank (Potsdam) zum Sieg paddelte.

          Tom Liebscher auf dem Weg zum Sieg: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn noch abfange.“

          WM-Silber gewannen zudem Sarah Brüßler und Tabea Medert (Karlsruhe/Potsdam) im Kajak-Zweier über 1000 Meter. London-Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Tina Dietze (Leipzig) musste sich im Kajak-Zweier über 200 Meter gemeinsam mit Franziska John (Potsdam) dagegen mit dem sechsten Rang begnügen. Am Samstag stehen in Szeged die ersten Entscheidungen in den insgesamt zwölf olympischen Klassen auf dem Programm.

          Weitere Themen

          „Wir wollen Barcelona wehtun“

          Dortmunder Kampfansage : „Wir wollen Barcelona wehtun“

          Für das Champions-League-Duell mit dem FC Barcelona hat sich der BVB einiges vorgenommen. Die Borussia hofft dabei auf ein Fußball-Fest mit Happy End. Doch etwas dürfte die Dortmunder Vorfreude gehörig trüben.

          Topmeldungen

          Supercomputer Summit von IBM

          KI statt Simulation : Den Superrechnern geht die Luft aus

          Die Leistung von Supercomputern wächst kaum noch. Der Grund ist die fatale Fokussierung auf Künstliche Intelligenz. Numerische Verfahren gelten als „unsexy“.
          Das Faxgerät ist eine schnelle Alternative, wenn die E-Mail aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genutzt werden kann

          In puncto Datensicherheit : Fax schlägt E-Mail

          Anwälte, Ärzte, Krankenversicherer weigern sich immer häufiger, E-Mails zu verschicken – aus Gründen des Datenschutzes. Das gute alte Faxgerät erlebt ein Comeback.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.